Bergedorf. Der Bildhauer Jan de Weryha hat am Dienstagvormittag sein Mahnmal für Zwangsarbeiter repariert. Zwei Polizisten beschützten den Künstler dabei. Ein 36-Jähriger hatte in der Nacht zum Sonntag ein Hakenkreuz in die Betonstele geritzt.

Zwei Stunden lang brauchte Künstler Jan de Weryha gestern, um sein Kunstwerk am Schleusengraben zu reparieren. Wie berichtet, hatte ein betrunkener Pole (36) am Sonnabend mit einem Messer ein Hakenkreuz in das Mahnmal geritzt, das an die Zwangsarbeiter im Dritten Reich erinnern soll.