Pfingstwochenende

Einsätze mit Wasserspritze und Pfefferspray

Bergedorf. Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter Bergedorfs Helfern von Polizei und Feuerwehr. Sie mussten zu Bränden, einer Rangelei, einem Verkehrsunfall und einem Diebstahl ausrücken. Zudem gab es Streitigkeiten unter Alkoholisierten.

Ein brisantes Wochenende liegt hinter Bergedorfs Helfern, die bei Bränden, einer Rangelei, bei einem Verkehrsunfall und einem Diebstahl dabei waren: Am Sonntag rückte zunächst um kurz nach 11 Uhr die FF Nettelnburg mit einem C-Rohr aus, um nördlich des S-Bahnhofs Allermöhe eine etwa 100 Quadratmeter große, brennende Grasfläche zu löschen. Um 14.30 Uhr wurde die Polizei an den Ladenbeker Furtweg gerufen: Dort hatte ein Unbekannter einen zehnjährigen Jungen vom Fahrrad gestoßen, das Rad geschnappt und sich in Richtung Billwerder Billdeich davongemacht.

Gegen 18.20 ereignete sich ein Unfall auf der Bergedorfer Straße, in Höhe des alten CCB: Der Motorradfahrer einer 600er Honda übersah einen 36-Jährigen aus Aumühle, der seinen Wagen (ebenfalls ein Honda) gerade rückwärts einparkte – und krachte in dessen Heck. Der Lübecker (29) stürzte und brach sich dabei ein Handgelenk. Die Polizei musste die Straße bis 19.45 Uhr beidseitig absperren.

Gegen 20 Uhr rasten am Sonntag drei Feuerwehrwagen aus Bergedorf und Billstedt an den Kirchhofsweg. Dort hatte im dritten Stock eine Kerze gequalmt, war die ganze Wohnung stark verrußt.

Auch der Pfingstmontag blieb nicht ruhig: Nacht gegen 0.50 Uhr wollte sich ein 24-Jähriger Pommes frittieren. Während das Fett heiß wurde, schlief er im Wohnzimmer ein und wachte erst wieder auf, als der Brandmelder reagierte. Die Feuerwehr weckte zunächst alle Bewohner des Mehrfamilienhauses an der Lohbrügger Kirchstraße, bevor sie im dritten Stock eine komplett verqualmte Küche und den Dachstuhl löschte. Unterdessen kam der junge Mann ins Bergedorfer Klinikum, wo Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung behandelt wurden.

Morgens um 4.10 Uhr gab es zwischen vier Jugendlichen eine Prügelei am Bergedorfer S-Bahnhof. Als die Polizei eine gefährliche Körperverletzung aufnehmen wollte, wollten sich zwei Beteiligte nicht ausweise. Als sie die Polizisten bepöbelten und Gewalt androhten, kam Pfefferspray zum Einsatz, bis die beiden (19 und 23 Jahre) gefesselt und in die Ausnüchterungszelle gebracht werden kamen.