Hamburg. Die Stadt will die Sekundärdeiche ertüchtigen. Auch einige Häuser werden weichen müssen. Wie es weitergeht.

Die Umweltbehörde hat die zweite Deichlinie im Blick, will auch Gebäude und Bäume, die die sogenannten Sekundärdeiche gefährden, aus Gründen des Hochwasserschutzes entfernen. Es gehe darum, ein Restrisiko abzusichern, betonte Dr. Andreas Finckh (Umweltbehörde), um gegen eine Überströmung des Hauptdeichs, dessen Bruch, einen Schaden an einem der Sperrwerke, Sturmflut und Starkregen gewappnet zu sein. Ein „erforderliches Mindestmaß an Sicherheit“ soll eingefordert werden. Ein Grobkonzept stellte die Behörde nun bei einem virtuellen Informationsabend 73 interessierten Bürgern, Politikern und Journalisten vor.