Hamburg (dpa/lno). Der Handall-Bundesligist HSV Hamburg hält gegen die Füchse Berlin gut mit. Am Ende steht aber ein 32:30-Erfolg der Gäste, die sich auf ihren Torhüter verlassen können.

Der HSV Hamburg hat in der Handball-Bundesliga eine Heimniederlage kassiert. Gegen den Tabellenzweiten Füchse Berlin gab es am Sonntag ein 30:32 (15:19). Bester Werfer der Gastgeber, die mit 14:26 Punkten auf Platz 15 abrutschten, war Dani Baijens mit acht Treffern. Für Berlin war Lasse Andersson neunmal erfolgreich.

Für Torhüter Jens Vortmann, der mit einer Knieverletzung einige Wochen lang ausfallen wird, war der erst 21 Jahre alte Nachwuchsmann Alexander Pinski in den Kader der Hamburger gerückt. Der Ausfall eines weiteren Stammspielers nach Andreas Magaard, Dominik Axmann und Jacob Lassen machte sich zunächst aber nicht bemerkbar. Unter dem tosenden Applaus der Zuschauer glich HSVH-Spielmacher Baijens zum 13:13 (21. Minute) aus.

Bis zur Halbzeit hatte Berlin dann aber vier Treffer zwischen sich und die Gastgeber gelegt. Im zweiten Abschnitt scheiterten die Gastgeber immer wieder an Füchse-Schlussmann Dejan Milosavljev. Der Hauptstadtclub schien die Partie beim 24:15 (37.) für sich entschieden zu haben. Die Hamburger aber kämpften, verkürzten in der Schlussminute noch zum 30:32-Endstand.

Vor dem Spiel hatte der HSVH die Ausleihe von Martin Risom vom dänischen Erstligisten KIF Kolding bis zum Saisonende und die Vertragsverlängerung mit Leif Tissier bis zu 30. Juni 2025 bekannt gegeben.

Trainer Jansen hat nur wenige Tage Zeit, um seine Mannschaft auf die nächste Partie vorzubereiten. Das nächste Spiel findet bereits am Freitag (19.00 Uhr/Dyn) beim HC Erlangen statt.