Flensburg (dpa/lno). Drei Tage nach der Auswärtsniederlage in Berlin feiern die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt wieder einen Sieg. In eigener Halle heißt es am Sonntag 32:25 gegen den HC Erlangen.

Die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben in die Erfolgsspur zurückgefunden. Drei Tage nach dem 31:32 bei den Füchsen Berlin besiegten die Norddeutschen am Sonntag den HC Erlangen mit 32:25 (17:9) und festigten mit jetzt 30:10 Punkten den dritten Platz.

„Am Anfang hatten wir noch das Berlin-Spiel im Kopf. Als wir davon losgekommen sind, wurde es besser“, sagte SG-Torhüter Kevin Möller schon in der Halbzeit dem Streamingdienst Dyn.

Beide Teams brauchten einige Zeit, um in ihren Rhythmus zu finden. Lukas Jörgensen erzielte erst in der vierten Minute das 1:0 für die Gastgeber. Zuvor hatte Erlangens Nationalspieler Christoph Steinert schon einen Siebenmeter an den Pfosten des Flensburger Tores gesetzt. Für die Mannschaft von SG-Trainer Nicolej Krickau blieb es aber zunächst eine zähe Angelegenheit. In der 14. Minute hieß es nur 4:3. Vor allem Kevin Möller war es zu verdanken, dass der Gast nicht in Führung ging.

Mitte der ersten Halbzeit wurde es besser. In erster Linie sorgte Jörgensen dafür, dass die SG zum Seitenwechsel mit acht Toren in Führung lag. Im zweiten Abschnitt verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän. Jörgensen hatte am Ende elf Treffer auf seinem Konto und war bester SG-Werfer.

Die anstehende Pause für die Flensburger ist nur kurz. Schon am Dienstag (20.45 Uhr/Dyn) startet die Hauptrunde der European League. Zu Gast in der Campushalle ist dann das dänische Team aus Bjerringbro-Silkeborg.