Hamburg/Potsdam (dpa/lno). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Hamburg hat den Senat aufgefordert, das in Potsdam erzielte Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst der Länder rasch auf die Beamten zu übertragen. Das Tarifergebnis müsse möglichst schnell zeit- und wirkungsgleich auf die Besoldung und Versorgung der Beamtinnen und Beamten übertragen werden, erklärte Hamburgs DGB-Chefin Tanja Chawla am Samstag in der Hansestadt. Dabei dürfe es keine Abstriche im Bereich der Versorgung geben. „Der Bund kann hier als Vorbild dienen.“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Hamburg hat den Senat aufgefordert, das in Potsdam erzielte Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst der Länder rasch auf die Beamten zu übertragen. Das Tarifergebnis müsse möglichst schnell zeit- und wirkungsgleich auf die Besoldung und Versorgung der Beamtinnen und Beamten übertragen werden, erklärte Hamburgs DGB-Chefin Tanja Chawla am Samstag in der Hansestadt. Dabei dürfe es keine Abstriche im Bereich der Versorgung geben. „Der Bund kann hier als Vorbild dienen.“

Darüber hinaus müsse sich Hamburg mehr um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes kümmern. Im Wettbewerb um qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber machten andere Länder mehr. Themen für Hamburg seien insbesondere die Dynamisierung und Erhöhung der Zulagen sowie eine Stärkung der Bezüge der Auszubildenden. Hier hinke Hamburg im Ländervergleich teilweise deutlich hinterher, sagte Chawla.

Der am Samstag in Potsdam von den Gewerkschaften Verdi und dbb sowie der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) getroffenen Vereinbarung zufolge erhalten die bundesweit mehr als eine Million Tarifbeschäftigten steuer- und abgabenfreie Sonderzahlungen von insgesamt 3000 Euro. Zudem gibt es von November 2024 an einen Sockelbetrag von 200 Euro im Monat sowie von Februar 2025 an 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 340 Euro mehr im Monat.

Dies entspricht dem Abschluss für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen vom April. Auch in diese Tarifrunde waren die Gewerkschaften mit der Forderung nach 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr Geld für die Beschäftigten gezogen. Wird der Abschluss wie üblich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen, sind mehr als drei Millionen Beschäftigte betroffen.