Flensburg. Jim Gottfridsson und Emil Jakobsen steuern je sechs Treffer zum 33:26-Erfolg der Norddeutschen über die HSG Wetzlar bei. Die SG baut damit eine eindrucksvolle Serie gegen die Mittelhessen weiter aus.

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt dem Spitzenduo der Handball-Bundesliga auf den Fersen. Der Tabellendritte gewann am Freitag sein Heimspiel vor 6101 Zuschauern gegen die HSG Wetzlar mit 33:26 (15:12) und hat jetzt 24:6 Punkte auf seinem Konto. Angeführt wird das Klassement vom SC Magdeburg und den Füchsen Berlin, die jeweils bei 25:3 Zählern stehen und am Sonntag ihre Bilanz weiter ausbauen können.

Wetzlar hielt die Partie in der ersten Halbzeit zunächst offen. Mit drei Toren in Serie setzte sich die SG dann aber beim 14:11 (29. Minute) erstmals etwas deutlicher ab. Der Flensburger Coach Nicolej Krickau war dennoch unzufrieden mit dem Spiel seines Teams. In einer Auszeit forderte der Däne laustark „mehr Tempo“.

Nach einer etwa fünfminütigen Unterbrechung wegen eines medizinischen Notfalls im Publikum schaffte Wetzlar beim 22:23 (49.) den Anschluss. Zu mehr reichte es aber nicht, weil sich die SG und vor allem Schlussmann Benjamin Buric noch einmal enorm steigerten. So stand am Ende der neunte Sieg der Norddeutschen im neunten Liga-Heimspiel der Saison. Gegen die Gäste aus Mittelhessen war es sogar schon der 26. Erfolg im 26. Aufeinandertreffen in der heimischen Arena. Beste Werfer waren mit je sechs Treffern Jim Gottfridsson und Emil Jakobsen für Flensburg sowie Emil Mellegard für Wetzlar.