Gummersbach (dpa/lno). Bis acht Minuten vor dem Abpfiff ist der HSV Hamburg auf der Siegerstraße. Dann dreht Gummersbach auf und sorgt mit dem 24:23 für die zweite Niederlage der Hanseaten hintereinander.

Handball-Bundesligist HSV Hamburg hat das zweite Spiel nacheinander verloren. Nach der Heimniederlage gegen die Rhein-Neckar Löwen am vergangenen Wochenende gab es am Donnerstag ein 23:24 (13:12) beim VfL Gummersbach. Mit neun Treffern war Casper Mortensen der beste Werfer der Hanseaten, die mit 12:20 Punkten Tabellenelfter bleiben.

Angesichts der Personalnot im Rückraum, in dem die Dauerverletzten Dani Baijens und Dominik Axmann fehlten, ließ HSVH-Trainer Torsten Jansen in Jacob Lassen und Zoran Ilic gleich zwei Linkshänder agieren. Die ungewohnte Formation benötigte etwas Zeit, um sich zu finden. Nach einem 0:3 (5. Minute) und einem 5:7 (15.) sorgten vier Hamburger Treffer in Serie für das 9:7 (19.) der Gäste.

Diesen Vorsprung verteidigten die Hamburger leidenschaftlich. Die Gummersbacher, die ohne etatmäßigen Spielmacher angetreten waren, verkürzten immer wieder auf einen Treffer, kamen aber zunächst nicht zum Ausgleich. Erst beim 21:21 (52.) hatte der Altmeister den Spielstand wieder egalisiert und ging wenig später sogar 22:21 (53.) in Führung.

In der Schlussminute setzte Torsten Jansen auf den siebten Feldspieler, doch ein technischer Fehler verhinderte das mögliche Unentschieden.