Hamburg. Für ihren Debütroman „Gewässer im Ziplock“ erhält die Berliner Autorin Dana Vowinckel den Mara-Cassens-Preis 2023 des Literaturhauses Hamburg. Das Buch erzählt die Familiengeschichte der 15-jährigen Jüdin Margarita und ihres alleinerziehenden Vaters Avi. Vowinckel reflektiere darin die Vielfalt und Komplexität jüdischen Lebens in Deutschland oder in Auseinandersetzung mit Deutschland, teilte das Literaturhaus am Donnerstag mit.

Für ihren Debütroman „Gewässer im Ziplock“ erhält die Berliner Autorin Dana Vowinckel den Mara-Cassens-Preis 2023 des Literaturhauses Hamburg. Das Buch erzählt die Familiengeschichte der 15-jährigen Jüdin Margarita und ihres alleinerziehenden Vaters Avi. Vowinckel reflektiere darin die Vielfalt und Komplexität jüdischen Lebens in Deutschland oder in Auseinandersetzung mit Deutschland, teilte das Literaturhaus am Donnerstag mit.

„Sie schreibt ruhig und unaufgeregt über eine Familie, über Heimweh und Unterwegssein, denkt über Zugehörigkeit, Herkunft, Schmerz sowie Fremdheit nach und beschreibt dabei unsere von Vorurteilen und Antisemitismus durchdrungene Gesellschaft“, hieß es in der Begründung der Jury.

Vowinckel, 1996 in Berlin geboren, studierte Linguistik und Literaturwissenschaft in Berlin, Toulouse und Cambridge. Für einen Auszug ihres ersten Romans, der im August dieses Jahres bei Suhrkamp erschien, wurde sie bereits 2021 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet.

Der mit 20.000 Euro dotierte Mara-Cassens-Preis ist nach Angaben des Hamburger Literaturhauses die höchstdotierte Auszeichnung für einen deutschsprachigen Debütroman. Der Preis wird am 10. Januar in Hamburg verliehen.