Lübeck (dpa/lno). Im Rahmen einer bundesweiten Kontrollaktion in der Gebäudereinigungsbranche haben Beamte des Hauptzollamtes Kiel in Lübeck 16 Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel und ohne gültige Arbeitserlaubnis angetroffen. In drei Fälle gibt es den Verdacht, dass EU-Ausweispapiere gefälscht wurden, teilte das Hauptzollamt am Freitag mit. Bei fünf weiteren Fällen könnten Beschäftigten nicht den Mindestlohn erhalten haben.

Im Rahmen einer bundesweiten Kontrollaktion in der Gebäudereinigungsbranche haben Beamte des Hauptzollamtes Kiel in Lübeck 16 Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel und ohne gültige Arbeitserlaubnis angetroffen. In drei Fälle gibt es den Verdacht, dass EU-Ausweispapiere gefälscht wurden, teilte das Hauptzollamt am Freitag mit. Bei fünf weiteren Fällen könnten Beschäftigten nicht den Mindestlohn erhalten haben.

Den 16 Personen, die sich illegal in Deutschland aufhalten, wurden die Pässe entzogen. Gegen sie und ihre Arbeitgeber wurden Strafverfahren eingeleitet. Insgesamt kontrollierten 76 Einsatzkräfte des Zolls 23 Arbeitgeber und 150 Beschäftigte in Shopping-Centern Hotels und auf Linienschiffen in Lübeck und Kiel. In Kiel sind laut Zoll kaum Beanstandungen festgestellt worden.

„Eins der Hotels in Lübeck haben wir innerhalb eines Jahres drei Mal geprüft und bei jeder Prüfung Reinigungskräfte angetroffen, die sich unerlaubt in Deutschland aufgehalten haben“, so der Leiter des Hauptzollamtes Kiel, Robert Dütsch, laut Mitteilung. „Das Hotel wusste davon aber nichts. Die Arbeitnehmer kamen von einem Subunternehmen.“