Hamburg (dpa/lno). Das Derby zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV ist ein Hochrisikospiel. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an. Das Hamburger Stürmer-Idol Hrubesch schätzt die Fans - auf beiden Seiten.

Der frühere HSV-Stürmerstar Horst Hrubesch hat vor dem brisanten Stadtderby zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV die Fans gelobt. „Wir haben tolle Fans, die singen 90 Minuten im Stadion. Es macht einfach Spaß, mit solchen Fans Fußball zu spielen“, sagte der Interims-Coach der deutschen Fußballerinnen am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. „Das sind die Fans, die ich favorisiere. Das haben wir in St. Pauli auch“, fügte der 72-Jährige hinzu.

In jedem Stadion gebe es „ein paar Ausnahmen, die ich einfach nicht als Fans bezeichne.“ Das seien Leute, die dort nicht hingehörten. „Ich glaube ganz einfach: Die Masse an Fans, die wir haben, sind eigentlich top.“

Am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) treten die von Interimslösung Hrubesch trainierten DFB-Fußballerinnen im Nations-League-Duell in Rostock gegen Dänemark an. Zwei Stunden zuvor (18.30 Uhr/Sky) steigt in Hamburg die 110. Auflage des Stadtderbys zwischen dem Zweitliga-Tabellenführer St. Pauli und dem Zweiten HSV im Millerntor-Stadion. Das Duell wird wegen der Jahrzehnte währenden Rivalität als Hochrisikospiel eingestuft. Die Polizei sichert es mit einem Großaufgebot ab.