Hamburg (dpa/lno). Die Hamburger FDP setzt in Europa weiter aus Svenja Hahn. Sie gehört dem Europaparlament seit 2019 an.

Die Hamburger FDP setzt bei der Europawahl im kommenden Jahr wieder auf die Europaabgeordnete Svenja Hahn. Die Partei wählte die 34-Jährige am Samstag in der Hansestadt einstimmig auf Platz eins der Landesliste, wie ein Parteisprecher am Sonntag berichtete. Hahn war die einzige Hamburgerin, die bei der Europawahl 2019 für eine etablierte Partei ins Europaparlament einzog und die erste Liberale überhaupt, die ihre Stadt dort vertrat. Die FDP will ihre Bundesliste im Januar aufstellen.

„Ich habe große Lust, meine Arbeit zu Freihandel und Künstlicher Intelligenz in Brüssel und Straßburg fortzuführen“, sagte Hahn. Die EU könne zu einem Innovations-Hotspot für Künstliche Intelligenz und Digitalisierung werden. „Vor allem müssen wir unseren Binnenmarkt und die Allianz der Demokratien durch mehr Handel mit der Welt ausbauen, damit die europäische Wirtschaft auch in Zukunft Garant für Wohlstand ist.“

Am Sonntag war die Situation der Ampel-Koalition mit SPD und Grünen Thema der Liberalen. „Kein verantwortungsvoller Politiker stürzt sich in schwerer See von der Kommandobrücke“, sagte die Landesvorsitzende Sonja Jacobsen mit Blick auf Forderungen nach einem Austritt aus der Bundesregierung. „Unser Land in schwierigen Zeiten ohne Regierung dastehen zu lassen, wäre verantwortungslos.“