Berlin. Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat für einen Auftritt auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik einen Teil der Reise umsonst bekommen. Es sei richtig, dass Kubicki in einer Talkshow von Sabine Christiansen auf der „Europa 2“ aufgetreten sei, teilte sein Büro am Sonntag auf Anfrage mit. „Gemäß des im Februar 2023 geschlossenen Vertrages wurde er als Autor des „Spiegel“-Bestsellers „Sagen, was Sache ist“ eingeladen. Es wurde kein Honorar gezahlt. Dass aber bei entsprechenden Vereinbarungen auch Kost und Logis übernommen werden, ist üblich.“

Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat für einen Auftritt auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik einen Teil der Reise umsonst bekommen. Es sei richtig, dass Kubicki in einer Talkshow von Sabine Christiansen auf der „Europa 2“ aufgetreten sei, teilte sein Büro am Sonntag auf Anfrage mit. „Gemäß des im Februar 2023 geschlossenen Vertrages wurde er als Autor des „Spiegel“-Bestsellers „Sagen, was Sache ist“ eingeladen. Es wurde kein Honorar gezahlt. Dass aber bei entsprechenden Vereinbarungen auch Kost und Logis übernommen werden, ist üblich.“

Zuvor hatte die Bild-Zeitung über die Reise und den Auftritt Kubickis berichtet, der als Bundestagsvizepräsident und stellvertretender FDP-Vorsitzender vorgestellt worden sei. Er habe gegen den grünen Wirtschaftsminister Robert Habeck ausgeteilt und indirekt dessen Rücktritt gefordert.

„Dass Herr Kubicki sinngemäß sagte, „Heizungsgesetz weg oder Habeck weg“, ist eine verkürzte Darstellung des Gesagten„, teilte das Büro des FDP-Politikers mit. Kubicki wünsche sich, dass bei dem grünen Koalitionspartner auch in der Energiepolitik derselbe Realismus einkehre, wie er es sich in Fragen der Migrationspolitik wünsche. Er sei der Auffassung: „In diesem Zusammenhang wäre es angesichts der herausfordernden Haushaltslage sinnvoll, das Gebäudeenergiegesetz mindestens zu suspendieren. Robert Habeck wird dies sicherlich auch wissen.“