Kiel (dpa/lno). Ab Montagfrüh soll der Verkehr wieder auf der Autobahn 7 zwischen Warder und Bordesholm rollen. Dort sind Arbeiter noch mit letzten Arbeiten an einer Behelfsbrücke beschäftigt.

Südwestlich von Kiel haben am Sonntag die Arbeiten an einer Behelfsbrücke über die Autobahn 7 angedauert. „Die Brücke ist mittlerweile komplett verschraubt und gesichert“, sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Letzte Arbeiten liefen aber noch. Es herrsche Zuversicht, diese wie geplant bis Montagfrüh gegen 5.00 Uhr zu beenden.

Die Strecke ist wegen der Arbeiten nahe Bordesholm zwischen den Anschlussstellen Warder und Bordesholm weiter voll gesperrt. Noch am Samstag war das letzte von vier Brückenelementen eingesetzt worden, wie der Sprecher sagte. Bilder auf der Plattform X der Autobahn GmbH zeigten, wie Kräne Teile der Brücke in Position bringen. Bevor die Autobahn wieder freigegeben werden kann, muss dieser Kran noch abgebaut und die Fahrbahn wegen der Temperaturen gesalzen werden.

Für die Arbeiten war neben der A7 auch die L49 voll gesperrt worden, die die Autobahn kreuzt. In Richtung Norden und Süden mussten Fahrzeuge deshalb die Autobahnen 210 und 215 nutzen. Größere Verkehrsprobleme habe es nicht gegeben, sagte der Sprecher. Die Autobahn soll am Montag gegen 5.00 Uhr wieder freigegeben werden.

Die alte Autobahnbrücke ist marode und soll im Frühjahr 2024 abgerissen werden. Bislang wurde der Verkehr laut Autobahn GmbH mit Hilfe einer Ampel einspurig über die alte Brücke geführt. Über die Behelfsbrücke soll der Verkehr künftig zweispurig und ohne Ampel fließen und so eine Entlastung für Anlieger und Pendler sein. Die Behelfsbrücke soll außerdem von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden können.