Hamburger Volksfest

Winterdom macht Schausteller und Westhagemann froh

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Der Hamburger Winterdom 2022 zog wieder einmal die Massen an – diesmal wieder komplett ohne Corona-Beschränkungen.

Der Hamburger Winterdom 2022 zog wieder einmal die Massen an – diesmal wieder komplett ohne Corona-Beschränkungen.

Foto: Michael Rauhe / HA

1,4 Millionen Besucher bescheren Veranstaltern vollen Erfolg. Wie Superhelden, Energiesparen und neue Pfandbecher ankamen.

Hamburg. Zum Ende des Winterdoms in Hamburg haben die Veranstalter eine positive Bilanz gezogen. Das Volksfest habe erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder komplett ohne Beschränkungen stattgefunden und sei mit 1,4 Millionen Besuchern ein voller Erfolg für alle Beteiligten gewesen, sagte der scheidende Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) am Sonntag zum Abschluss des Winterdoms.

Sascha Belli, Vorsitzender des Ambulanten Gewerbes und des Vereins der Hamburger Schausteller, ergänzte, „die Befürchtung, dass viele Gäste den Hamburger Dom aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten meiden könnten, hat sich nicht bewahrheitet.“

Winterdom Hamburg: Superhelden erfreuen Kinder

Fast vier Wochen lang konnten die Besucher auf dem Heiligengeistfeld im Stadtteil St. Pauli Achterbahn und Karussell fahren und jede Menge Leckereien genießen. Attraktionen des Winterdoms waren unter anderem das 55 Meter hohe Riesenrad, eine 700 Meter lange Achterbahn und 16 verschiedene Angebote für Kinder.

Für die Lütten gab es mit den Superheldentagen auch eine besondere Premiere: An zwei Terminen konnten die kleinen Dombesucher Selfies mit Hulk, Iron Man und anderen lebensgroßen Actionfiguren machen. Vor allem die Hunde der Paw Patrol seien dabei äußerst beliebt gewesen.

„Unser Ziel war es, speziell den Kindern und Jugendlichen zusätzliche Erlebnisse auf dem Dom zu bieten“, so Belli. “Das große Interesse an den Superheldentagen hat gezeigt, dass diese Premiere sehr gut angenommen wurde.“

Winterdom 2022: Stromspar-Effekt noch unklar

Obwohl das Volksfest von der aktuellen Energieeinsparverordnung ausgenommen wurde, hatte die Schaustellergemeinschaft vor Veranstaltungsbeginn angekündigt, sich an freiwilligen Stromsparmaßnahmen zu beteiligen.

„Ob wir die angestrebten 20 Prozent weniger Stromverbrauch erreicht haben, können wir erst im Januar sagen“, sagte Belli. Die Zählerstände der einzelnen Betriebe würden nach der Abbau-Phase abgelesen. Wenn das Ergebnis feststehe, würden daraus eventuelle Konsequenzen für die kommenden Veranstaltungen abgeleitet werden.

Winterdom Hamburg: Neue Pfandbecher kommen an

Der nächste Frühlingsdom ist vom 24. März bis zum 23. April 2023 geplant. Dann soll auch wieder das neue Nachhaltigkeitskonzept zum Tragen kommen. Neu war auf dem diesjährigen Winterdom ein 0,5-Liter-Mehrwegbecher.

Nach Angaben von Michael Westhagemann wurden somit mehr als 12.000 Pfandbecher für To-Go Getränke in Umlauf gebracht. „Die Lebensdauer eines Bechers beträgt rund 1.000 Spülungen, so dass eine sehr große Anzahl Einwegbecher ersetzt wurde“, so der Wirtschaftssenator. „Das ist ein großer Gewinn für die Nachhaltigkeit auf dem Dom.“

( dpa/HA )

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