Feuerwehr Hamburg

Dramatische Küchenbrände – Nachbarn retten drei Kinder

Die Feuerwehr rettete eine Frau aus ihrer brennenden Wohnung in Hamburg-Rahlstedt (Symbolbild).

Die Feuerwehr rettete eine Frau aus ihrer brennenden Wohnung in Hamburg-Rahlstedt (Symbolbild).

Foto: dpa picture alliance

Zwei Fälle an einem Wochenende: In Rahlstedt wurde nach einer Mutter und Kindern gesucht, in Horn gab es einen renitenten Bewohner.

Hamburg. Bei zwei Küchenbränden sind in Hamburg am Wochenende insgesamt drei Personen verletzt worden.

Besonders dramatisch war der erste Brand, der sich am späten Sonnabendnachmittag in Rahlstedt ereignete. Dort hatten zwei Nachbarn bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr drei Kinder aus der dritten Etage eines Mehrfamilienhauses am Schimmelreiterweg gerettet.

Die Kinder hatten zuvor ebenso wie ihre Mutter als vermisst gegolten. Die Feuerwehr rettete sie schließlich gegen 17.40 Uhr aus der brennenden und verrauchten Wohnung und fand den Nachwuchs bei den Nachbarn.

Küchenbrand Hamburg-Rahlstedt: Zwei Verletzte

Die beiden Retter blieben ebenso wie die Kinder unverletzt. Die Mutter hingegen musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Feuerwehr wurde nach dem Einsatz eine weitere Person wegen eines Hundebisses behandelt – wie es zu der Verletzung gekommen war, konnte der Lagedienst zunächst nicht sagen.

Die Brandwohnung und drei weitere Wohnungen waren unbewohnbar. Deren Bewohner kamen zunächst in einem HVV-Bus unter, während die geretteten Kinder vorerst bei den Nachbarn verblieben.

Küchenbrand Hamburg-Horn: Ein Verletzter

Unbedingt in seiner Wohnung bleiben wollte derweil ein Anrufer, der in der Nacht bei der Feuerwehr ebenfalls einen Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus meldete – diesmal an der Straße Vierbergen in Horn.

Schließlich konnte der Bewohner doch noch dazu bewogen werden, das Gebäude zu verlassen. Für eine andere Person, zu deren Identität am Sonntagmorgen noch keine Informationen vorlagen, wurde bei dem Brand um kurz vor 4 Uhr indes verletzt.

( dpa/HA )

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