Handball

Handballer traurig über bittere Niederlage in Barcelona

Der Ball liegt in der Pause auf dem Feld.

Der Ball liegt in der Pause auf dem Feld.

Foto: Soeren Stache/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa/Archivbild

Die kämpferische Einstellung stimmte, aber das Resultat war dennoch eine Niederlage: Die Handballer des THW Kiel haben es am Mittwochabend verpasst, erstmals seit 13 Jahren wieder ein Champions-League-Spiel beim Titelverteidiger und Rekordsieger FC Barcelona einzufahren. Denn obwohl die „Zebras“ fast 50 Minuten lang führten, stand am Ende ein 24:26 im Palau Blaugrana zu Buche. „Kämpferisch können wir uns nichts vorwerfen, wir haben es in der zweiten Halbzeit einfach nicht mehr geschafft, Barça spielerisch Paroli zu bieten“, räumte Rückraumspieler Nikola Bilyk hinterher ein.

Kiel (dpa/lno). Die kämpferische Einstellung stimmte, aber das Resultat war dennoch eine Niederlage: Die Handballer des THW Kiel haben es am Mittwochabend verpasst, erstmals seit 13 Jahren wieder ein Champions-League-Spiel beim Titelverteidiger und Rekordsieger FC Barcelona einzufahren. Denn obwohl die „Zebras“ fast 50 Minuten lang führten, stand am Ende ein 24:26 im Palau Blaugrana zu Buche. „Kämpferisch können wir uns nichts vorwerfen, wir haben es in der zweiten Halbzeit einfach nicht mehr geschafft, Barça spielerisch Paroli zu bieten“, räumte Rückraumspieler Nikola Bilyk hinterher ein.

In der Tabelle der Gruppe B bleiben die Norddeutschen mit 6:10 Punkten Fünfte. Rang zwei, der zum direkten Einzug in das Viertelfinale berechtigen würde, ist mittlerweile acht Zähler entfernt und bei noch sechs ausstehenden Vorrundenbegegnungen kaum noch realisierbar.

In Barcelona war auch die angespannte Personalsituation der Kieler für die Niederlage verantwortlich. In Eric Johansson (Mittelhandbruch), Steffen Weinhold (Teilriss des Kreuzbandes) und Sven Ehrig (Knie) fehlten drei Akteure. Bilyk: „Es ist nicht so einfach, sich die Kräfte einzuteilen.“

Dennoch gelang Barça erst beim 22:21 (50. Minute) die erste Führung. „Es ist unheimlich bitter, dass wir hier heute verloren haben“, analysierte Kreisläufer Hendrik Pekeler nach der Partie: „Ich bin der Meinung, dass wir drauf und dran waren, hier heute einen Sieg zu holen. Und das wäre wahrscheinlich auch verdient gewesen.“

Für die Kieler geht es nun am Sonntag (14.00/Sky) in der Bundesliga weiter. Auf dem Programm steht für die zweitplatzierten Schleswig-Holsteiner das Auswärtsspiel bei der auf Platz 14 liegenden HSG Wetzlar.

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( © dpa-infocom, dpa:221201-99-736299/2 (dpa) )