Verkehr Hamburg

Tödlicher Unfall auf A255: Hatte das Opfer rechts überholt?

Die A255 musste bei Hamburg-Georgswerder in Richtung Norden am Freitagmorgen nach einem tödlichen Motorradunfall gesperrt werden (Archivbild).

Die A255 musste bei Hamburg-Georgswerder in Richtung Norden am Freitagmorgen nach einem tödlichen Motorradunfall gesperrt werden (Archivbild).

Foto: Imago/Strussfoto

30 Jahre alter Motorradfahrer verunglückt bei Georgswerder in Richtung Norden. Eine Reanimation am Straßenrand blieb erfolglos.

Hamburg. Auf der Autobahn A255 in Hamburg ist am frühen Freitagmorgen ein 30 Jahre alter Motorradfahrer tödlich verunglückt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann um kurz nach 5 Uhr aus Süden kommend bei Georgswerder mit seiner Honda CBR 1000 aus einer lang gezogenen Linkskurve geflogen. Er touchierte die Bordsteinkante und stürzte.

Tödlicher Unfall A255: Überholte Motorrad rechts?

Polizei und Feuerwehr rückten mit mehreren Kräften aus. Trotz Reanimationsversuchen verstarb der Motorradfahrer noch an der Unfallstelle.

Weshalb er verunglückte, ermitteln nun Spezialisten der Verkehrsdirektion Süd (VD 4). Geprüft wird auch, ob der Motorradfahrer zu schnell gefahren sein und eventuell rechts überholt haben könnte.

A255 in Hamburg nach tödlichem Unfall gesperrt

Die A255 musste an der Unfallstelle zwischenzeitlich für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Honda des 30-Jährigen wurde sichergestellt.

Für die Unfallrekonstruktion wurden auch ein 3 D-Scanner sowie eine Drohne eingesetzt. Die Polizei bittet außerdem um Zeugenhinweise unter Telefon 040 4286-56789 oder an jede andere Polizeidienststelle.

( jdr )

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