Hamburg. Im Zuge der Pandemie kam es zu massenhaften Austritten. Viele sind nicht zurückgekehrt – aus denkbar unterschiedlichen Gründen.

Am Probenabend in der Luruper Emmauskirche wirkt auf den ersten Blick alles wie immer. Stühle werden gerückt, Jacken abgelegt und Taschen ausgepackt. Einige Sängerinnen und Sänger umarmen sich herzlich, andere blättern konzentriert durch ihre Noten und summen dabei ein paar Melodien. Die Laune ist gut, der Umgangston ungezwungen und herzlich. Schließlich klatscht die charismatische Chorleiterin Britta Dierks in die Hände und bittet alle, sich aufzustellen. Dann gibt Dierks ein paar Töne vor, und das Einsingen beginnt, gefolgt von der Überleitung in die ersten Lieder.