Hamburg. 1000 Bauwerke müssen die Mitarbeiter der Hochbahn in Hamburg im Blick haben. Wie die Untersuchung der Bausubstanz erfolgt.

„Pauline“ verspätet sich an diesem Donnerstagmorgen. Seit acht Uhr warten Jan Wolgast und ein Kollege bereits am Steg vom Museum der Arbeit am Osterbekkanal in Barmbek. Die beiden sind Brückenwerksprüfer bei der Hamburger Hochbahn und untersuchen in regelmäßigen Abständen die Bauwerke innerhalb des U-Bahn-Netzes. Insgesamt sind es rund 1000. Dazu zählen aber nicht nur die rund 600 Brücken, sondern auch Tunnel, Stützwände und Haltestellendecken. Mit gut 45 Minuten Verspätung trifft „Pauline“ schließlich ein.