Corona

Hospitalisierungsinzidenz in einer Woche verdoppelt

Eine biologisch-technische Assistentin bereitet PCR-Tests für die Analyse vor.

Eine biologisch-technische Assistentin bereitet PCR-Tests für die Analyse vor.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Kiel (dpa/lno). In Schleswig-Holstein hat sich die Hospitalisierungsinzidenz innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt. Der Wert, der angibt, wie viele Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden, lag am Mittwoch bei 8,35, wie die Landesmeldestelle am Abend mitteilte (Stand: 18.43 Uhr). Am Mittwoch vergangener Woche hatte dieser Wert 4,14 betragen.

Auch die Corona-Inzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich angestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche lag am Mittwoch bei 350,7. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz 256,7 betragen.

Die Corona-Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Am Mittwoch wurden im Land 2250 Corona-Neuinfektionen gemeldet, eine Woche zuvor waren es 1495. In den Kliniken wurden 405 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt, in der Vorwoche waren es 248. Auf den Intensivstationen lagen 24 Corona-Patienten - 15 von ihnen mit Beatmung. Eine Woche zuvor waren es 23 Corona-Patienten in Intensivbehandlung.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie in Schleswig-Holstein 2890 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Am Mittwoch vergangener Woche waren es 2867 und somit 23 weniger.

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