Polizei Hamburg

Gestohlenes Auto ausgebrannt – junges Trio unter Verdacht

Ein gestohlenes und am Naturschutzgebiet Boberger Niederung ausgebranntes Auto gibt den Ermittlern Rätsel auf.

Ein gestohlenes und am Naturschutzgebiet Boberger Niederung ausgebranntes Auto gibt den Ermittlern Rätsel auf.

Foto: Christoph Leimig / HA

Rätselhafter Fall an der Boberger Niederung. In Eidelstedt beging indes ein Duo nach einem Unfall mit einem Hochbahn-Bus Fahrerflucht.

Hamburg. Zwei rätselhafte Autounglücke beschäftigten am Sonnabend die Hamburger Polizei.

Im ersten Fall krachte gegen 19.30 Uhr an der Kreuzung Holsteiner Chaussee/Hörgensweg in Eidelstedt ein Pkw gegen einen Hochbahn-Bus. Das Auto landete im Graben, die beiden Insassen – nach Augenzeugenberichten ein junger Mann sowie eine Frau – flohen vom Unfallort.

Die Polizei vermutet, dass der Autofahrer nicht angeschnallt gewesen und sich leicht verletzt haben könnte. Eine Suche nach dem Duo blieb erfolglos, der Busfahrer unverletzt.

Polizei Hamburg: Gestohlenes Auto ausgebrannt

Ein verdächtiges junges Trio ging den Ermittlern in einem anderen Fall wenige Stunden später am Rande des Naturschutzgebiets Boberger Niederung in Lohbrügge ins Netz.

Dort brannte um kurz nach 23 Uhr auf einem Gehweg an der Straße An der Kreisbahn ein Kia mit Oldesloer Kennzeichen aus. Den Brand an sich konnte die Feuerwehr schnell löschen.

Den Einsatzkräften waren zuvor drei mögliche Insassen gemeldet worden. Im näheren Umkreis wurden daraufhin insgesamt sieben Personen überprüft, darunter auch drei junge Männer im Alter von 17, 19 und 20 Jahren.

Da bei einem von ihnen Grillanzünder gefunden wurden, stehen diese nun unter Verdacht der Brandstiftung. Außerdem müssen die Ermittler klären, wie der Kia überhaupt an den Brandort kam – eine Halterüberprüfung ergab, dass das Fahrzeug gestohlen wurde.

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