Schule Hamburg

Schulbehörde: Fast alle Leitungsposten an Schulen besetzt

Ties Rabe (SPD), Senator für Schule und Berufsbildung in Hamburg, informiert auf der Landespressekonferenz im Rathaus über den Beginn des neuen Schuljahres 2022/23 (Archivbild).

Ties Rabe (SPD), Senator für Schule und Berufsbildung in Hamburg, informiert auf der Landespressekonferenz im Rathaus über den Beginn des neuen Schuljahres 2022/23 (Archivbild).

Foto: Jonas Walzberg / dpa

Schulsenator Ties Rabe (SPD) zeigt sich äußerst zufrieden mit der Personalsituation. Lehrermangel sei in Hamburg kein Problem.

Hamburg.  Trotz Corona-Krise, mehr Schülerinnen und Schülern und bundesweitem Lehrermangel stehen Hamburgs staatliche Schulen nach Ansicht der Hamburger Schulbehörde gut da. Von den 346 Stellen für Schulleitungen sind aktuell 336 Stellen besetzt, das sind 97 Prozent, teilte die Schulbehörde am Freitag mit.

An den Stadtteilschulen seien 98 Prozent, an den Gymnasien sogar 100 Prozent der Schulleitungsposten besetzt. Von den insgesamt 1247 Stellen für Schulleitungen, Stellvertretungen und Abteilungsleitungen in den 346 staatlichen allgemeinbildenden Schulen seien 1164 aktuell besetzt, das sei „eine herausragende Quote von 93 Prozent“.

Schulsenator Rabe äußerst erfreut über Lage an Schulen

„Es freut mich sehr, dass wir uns in Hamburg aktuell keine Sorgen um die Besetzung von Leitungspositionen in den Schulen machen müssen“, sagte Bildungssenator Ties Rabe (SPD). Anders als in anderen Bundesländern gäbe es weder einen strukturellen Mangel an Lehrkräften, noch ein Personalproblem in den Leitungsteams. „Die Schülerzahlen nehmen zu, daher benötigen wir in jedem Jahr mehr Stellen für Lehrkräfte sowie weitere pädagogische Fachkräfte“, sagte Rabe. In diesem Schuljahr beschäftigten die Schulen 19.655 Pädagoginnen und Pädagogen.

An den Hamburger Grundschulen sind 97 Prozent der Schulleitungen und 92 Prozent der Stellvertretungen besetzt. Lediglich bei den 26 Sonderschulen und ReBBZ waren bei der aktuellen Erhebung 85 Prozent der Stellen für Schulleitungen und 87 Prozent der Stellen für die Stellvertretung besetzt.

( dpa/HA )

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