Feuerwehr Hamburg

Gefahrgut am Hafen brennt: Großeinsatz der Feuerwehr

In einer Gefahrguthalle am Hamburger Hafen fingen am Dienstagmorgen plötzlich Batterien und Akkus an zu brennen.

In einer Gefahrguthalle am Hamburger Hafen fingen am Dienstagmorgen plötzlich Batterien und Akkus an zu brennen.

Foto: TV News Kontor

Am Dienstagmorgen brannte eine Gefahrguthalle in Steinwerder: Zehn Fässer mit Batterien erzeugten gefährlichen Rauch.

Hamburg. Am frühen Dienstagmorgen um 04.35 Uhr ist in einem Entsorgunsunternehmen am Hamburger Hafen im Ellerholzweg ein Feuer ausgebrochen: 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren in Steinwerder vor Ort, um den gefährlichen Brand in den Griff zu bekommen.

Wie die Feuerwehr am Dienstag berichtet, haben Knopfzellen-Batterien gebrannt – die Rauchentwicklung in dem 100 mal 40 Meter großen Gebäude sei enorm gewesen. Die Einsatzkräfte waren insgesamt sechs Stunden mit den Lösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt.

Gefährliche Rauchentwicklung: Erhöhte Alarmstufe

Nachdem der Feuerwehr ersichtlich wurde, welches Ausmaß der Brand des gelagerten Gefahrguts und der entstandene Rauch hatte, wurde die erhöhte Alarmstufe "Feuer 2" ausgerufen und weitere Einsatzkräfte angefordert. Auch Mitarbeitende der Technik- und Umweltschutzwache sowie spezielle Messkomponenten wurden nachgefordert.

Das vom Feuer betroffene Gefahrgut musste aus dem Gebäude herausgeschafft werden: Insgesamt zehn Polyethylen-Fässer mit 60 Liter Fassungsvermögen, in den kleine Knopfzellen-Batterien zum Recyclen gelagert wurden, waren betroffen. Luftmessungen in der Halle zeigten keine nachweisbaren Schadstoffe an, so die Feuerwehr in einer Mitteilung.

Abgebranntes Gefahrgut: Ursache unbekannt

Personen seien bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen, so die Feuerwehr. Das abgebrannte Gefahrgut wurde von der Feuerwehr in Metallbehälter umgefüllt und im Anschluss an den Betreiber übergeben. Zur Brandursache ist noch nichts bekannt.

( gef )

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