Pandemie

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein minimal gesunken

Ein Passant trägt eine FFP2-Maske in der Hand.

Ein Passant trägt eine FFP2-Maske in der Hand.

Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Kiel (dpa/lno). Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist im Wochenvergleich ganz leicht gesunken. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen einer Woche betrug am Mittwoch 377,9, wie aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand 18.38 Uhr) hervorging. Eine Woche zuvor hatte der Wert bei 380,0 gelegen.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen erreichte am Mittwoch 2449, eine Woche zuvor waren es 2228. In den Kliniken wurden den Angaben zufolge 383 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 428). Auf den Intensivstationen lagen demnach noch 27 Corona-Patienten (Vorwoche: 34); 15 wurden beatmet.

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Mittwoch 6,42. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 6,28 gelegen. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 sind in Schleswig-Holstein 2764 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der Genesenen gab die Landesmeldestelle mit 901.100 an.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten verzeichnete Lübeck mit 559,9 die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Es folgen Flensburg (485,5) und Ostholstein (477,2). Den niedrigsten Wert verzeichnete der Kreis Stormarn, mit 259,2.

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