Sanierung

Nach Sperrung der Elbbrücke: Entspannte Verkehrslage

Fahrzeuge fahren auf einer Autobahn.

Fahrzeuge fahren auf einer Autobahn.

Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Geesthacht/Hoopte. Die Vollsperrung der Elbbrücke in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) für den Autoverkehr hat am Montag zunächst zu keinen größeren Staus auf der Umleitungsstrecke über Hamburg geführt. Die Lage auf der A1 und auf den Elbbrücken sei am Morgen nicht anders als sonst gewesen, sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH Nord. Auch an der Fährverbindung zwischen Hoopte (Landkreis Harburg) und Zollenspieker in Hamburg-Kirchwerder gab es keine langen Wartezeiten. Die Reederei habe zwei Schiffe eingesetzt, es hätte aber auch eins genügt, sagte eine Sprecherin. Die Lage sei relativ entspannt gewesen.

Die sogenannte Wehrbrücke in Geesthacht bleibt bis zum 24. August für den Autoverkehr gesperrt. Die Sanierung des Bauwerks hatte bereits Ende vergangenen Jahres begonnen, doch erst die aktuelle Bauphase erfordert die Vollsperrung, wie der schleswig-holsteinische Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr mitteilte.

Über die Brücke verläuft die Bundesstraße 404, die wichtigste direkte Straßenverbindung zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Als Umleitung empfiehlt der Landesbetrieb dem überörtlichen Verkehr die Route über die Hamburger Elbbrücken (A39, A1, A25). Fahrzeuge, die die Autobahn nicht benutzen dürfen, müssen über die Brücke der B209 in Lauenburg fahren.

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) hatten angekündigt, dass die Buslinie 4400 aufgeteilt werde. Die Busse brächten die Fahrgäste bis zur Brücke, dann müssten die Passagiere diese zu Fuß passieren und könnten auf der anderen Seite wieder in einen Bus einsteigen. Die zu Fuß zu bewältigende Strecke ist allerdings rund 1300 Meter lang, von denen 500 Meter über eine schmale Behelfsbrücke verlaufen. Diese darf auch von Radfahrern genutzt werden.

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