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Verletzte aus der Ukraine per Flugzeug in Hamburg angekommen

Rettungskräfte verlegen am Donnerstag auf dem  Flughafen Hamburg einen Verletzten auf einer Trage  neben dem Flugzeug.

Rettungskräfte verlegen am Donnerstag auf dem Flughafen Hamburg einen Verletzten auf einer Trage neben dem Flugzeug.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

17 Patienten landeten am Donnerstag mit einer SAS-Maschine am Flughafen Hamburg. Viele von ihnen bleiben aber nicht in der Stadt.

Hamburg. Ein Flugzeug hat am Donnerstag 17 Patienten aus der Ukraine nach Norddeutschland gebracht. Das teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe am Abend mit. Mit Rücksicht auf die Privatsphäre der Beteiligten veröffentliche man keine näheren Details zu den Patienten, die in Kooperation mit Norwegen nach Deutschland gebracht worden seien.

Die Maschine der Scandinavian Airlines landete auf dem Hamburger Flughafen. Laut Gesundheitsbehörde verbleiben fünf Patienten in Hamburg. Die anderen würden nach dem sogenannten Kleeblatt-System zur Weiterbehandlung auf Kliniken in anderen Bundesländern verteilt.

Flughafen Hamburg: Fünf ukrainische Patienten bleiben in der Stadt

Das Kleeblatt-Prinzip wurde im Frühjahr 2020 im Rahmen der Corona-Pandemie erarbeitet. Es wurde als ein zwischen Bund und Ländern abgestimmtes Konzept zur bundesweiten Verlegung von intensivpflichtigen an COVID-19 erkrankten Patientinnen und Patienten entwickelt.

Seit März 2022 werden über die bereits etablierten Strukturen des Kleeblattkonzepts ebenfalls Patientinnen und Patienten verlegt, die im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine medizinische Behandlung benötigen.

( HA/dpa )

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