Konzert Hamburg

Steinway-Weltpremiere mit vielen Prominenten im Atlantic

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Camilla John
Pianist Justus Frantz (l.), Alexandra von Rehlingen und Guido Zimmermann, Europa-Präsident von Steinway & Sons.

Pianist Justus Frantz (l.), Alexandra von Rehlingen und Guido Zimmermann, Europa-Präsident von Steinway & Sons.

Foto: Michael Rauhe / HA

Auf acht Steinway-Flügeln gleichzeitig spielten junge Pianistinnen und Pianisten. Die Instrumente sind außergewöhnlich.

Hamburg. Dass die Frauen und Männer mit Knopf im Ohr und undurchdringbarer Miene gar nicht für die acht Klaviere, sondern für den Schutz des amerikanischen Generalkonsuls Darion Akins arbeiteten, war sicher nicht allen Gästen bewusst.

Denn auch die anfangs noch verhüllten Schmuckstücke der Hamburger Pianomanufaktur Steinway hätten Bewachung verdient, funkelten ihre Körper doch auf der langgestreckten Bühne des Festsaals im Hotel Atlantic im Scheinwerferlicht um die Wette.

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Am Freitagabend fand dort mit ausgesuchten Gästen eine Weltpremiere statt, die besonders Liebhaber klassischer Musik interessierte: acht Flügel, gefertigt aus acht unterschiedlichen Holzarten, wurden erstmalig präsentiert. Acht junge Pianistinnen und Pianisten nahmen an den Instrumenten Platz, mit den Schlägen in die Tasten demonstrierten sie den reinen Klang.

„Die Masterpiece 8X8 Kollektion wertschätzt acht außergewöhnliche Hölzer auf ganz besondere Weise“, sagte Guido Zimmermann, Europa-Präsident von Steinway & Sons, „und bringt einmal mehr zum Ausdruck, mit wie viel Liebe zum Detail, Leidenschaft und Erfahrung all unsere Flügel und Klaviere entstehen.“ 64 Instrumenten von denen – so wurde gemunkelt – bereits fast alle verkauft sind. Weiterhin war zu hören, liege der Preis deutlich über Hunderttausend Euro, pro Flügel, versteht sich.

Instrumente werden in Bahrenfeld und New York gebaut

In Handarbeit, weltweit an nur zwei Standorten, werden sie von Klavierbau-Experten per Handarbeit gefertigt. In Hamburg-Bahrenfeld und New York, dem Gründungsort der Firma.

Unter Beifall und gezückten Handys im Video-Modus spielten die Musiker auf, sehr zur Freude von Marie Amière. Die Unternehmerin hat ein Faible für Klassik: „Ich bin einen Riesenfan von Klavierkonzerten. Vor allem, wenn ich in der Badewanne liege, dann zünde ich Kerzen dazu an, lege das Handy weg und genieße nur.“

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Im Alltag, da höre man sowieso viel zu selten Klassik. Amière selbst, die mit Mode-Fachfrau Sue Giers klönte, kann Querflöte spielen – sogar im Gehen, denn „ich war mehr als vier Jahre lang mit Uniform und Instrument im Spielmannszug aktiv.“

Auch mit Leidenschaft bei der Sache ist Ava Atwell, Tochter von Moderatorin Susann Atwell. „Ich spiele Gitarre und habe auch Klavier gelernt“, sagt sie. „Autodidaktisch sogar“, fügt die Mutter hinzu. Sie selbst spiele recht gut Gitarre.

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Ebenfalls unter den Gästen war Bibiana Barth, die aus Frankfurt kommend seit Ende vergangenen Jahres das Moderationsteam bei „NDR Info“ verstärkt, damit das Viererteam dieser Nachrichtensendungen im NDR komplettiert und im Wechsel die Ausgaben von „NDR Info“ um 14, 16 und 17 Uhr moderiert. Noch seien sie und ihre Familie auf Wohnungssuche und es bleibt abzuwarten, wann sie das passende neue Zuhause finden wird – und ob darin ein Klavier stehen wird.

Dass bei ihm zu Hause in Pöseldorf natürlich ein Flügel zu finden ist, zweifelt bei Pianist und Star-Dirigent Justus Frantz niemand an. Auch er war unter den Gästen. Ebenso wie Jasmin Böttger mit Sohn Bendix, Schauspielerin Sandra Quadflieg, Julian Pfitzner (CEO Hapag Lloyd Cruises) und Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen) mit Ehemann Ulrich.

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