Hamburg

Stadtplanerin Pahl-Weber wird Innenstadtkoordinatorin

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Elke Pahl-Weber, neue Hamburger Innenstadtkoordinatorin, schaut in die Kamera.

Elke Pahl-Weber, neue Hamburger Innenstadtkoordinatorin, schaut in die Kamera.

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Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat am Mittwoch die Stadtplanerin Elke Pahl-Weber (69) als neue Innenstadtkoordinatorin vorgestellt. Die aus der Hansestadt stammende Professorin soll Ansprechpartnerin für Verbände und Interessengruppen bei der Entwicklung der Innenstadt sein. Pahl-Weber sei an den Technischen Universitäten Hamburg und Berlin tätig gewesen, habe freiberuflich gearbeitet und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung geleitet, sagte Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD). Die Koordinatorin werde eine Geschäftsstelle mit zwei Mitarbeitern bekommen.

Pahl-Weber kündigte an, dass ein großes Thema für den Runden Tisch Innenstadt, der am Mittwoch erstmals zusammenkam, das Wohnen in der Innenstadt sein werde. Grundsätzlich sei zu überlegen, in welchem Umfang der Einzelhandel noch prägend sein werde und welche anderen, auch kulturellen Nutzungen eine Rolle spielten. "Und da ist Hamburg in der Innenstadt ganz hervorragend aufgestellt", sagte die neue Koordinatorin.

"Unsere Innenstadt ist die Visitenkarte Hamburgs", sagte Tschentscher. "Ihre Attraktivität als zentraler Ort des gesellschaftlichen Lebens und des Einzelhandels soll auch in Zukunft erhalten bleiben." Als Orte der Umgestaltung nannte der Bürgermeister unter anderem den Jungfernstieg, die Mönckebergstraße, das Rathausquartier und den Hopfenmarkt.

In anderen Städten Deutschlands sei die Belebung der Innenstädte nach der Corona-Pandemie ebenfalls ein Thema. Eine Verödung sei in Hamburg aber beileibe nicht festzustellen, sagte Tschentscher. Dennoch werde die Stadt die Bundesmittel von 4,85 Millionen Euro für die Innenstadtentwicklung um 1,6 Millionen ergänzen.

Die CDU-Fraktion begrüßte die Ernennung von Pahl-Weber. "Unklar bleibt leider, mit welchen Kompetenzen ihre Stelle ausgestattet sein wird", erklärte die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion, Anke Frieling.

© dpa-infocom, dpa:220615-99-676380/2

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