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Corona-Inzidenz in Hamburg liegt bei 359,7

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dpa
Ein Mitarbeiter hält ein Abstrichstäbchen für die Durchführung eines Corona-Tests in der Hand.

Ein Mitarbeiter hält ein Abstrichstäbchen für die Durchführung eines Corona-Tests in der Hand.

Foto: dpa

Hamburg. Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) gesunken und liegt bei 359,7. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von Donnerstagmorgen (3.12 Uhr) wiedergeben. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche bei 373,4 gelegen, am Donnerstag der Vorwoche bei 457,1. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat das RKI am Donnerstagmorgen mit 383,2 angegeben.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 1658 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 573.031 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen erhöhte sich nach RKI-Angaben um einen auf 2632.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Donnerstagvormittag (11.18 Uhr) 17 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt. Davon mussten 5 Patienten invasiv beatmet werden.

Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Hamburger Kliniken aufgenommenen Corona-Infizierten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, sank laut RKI von 1,73 auf 1,03. Bundesweit lag der Wert demnach am Donnerstag bei 3,21.

Dem RKI zufolge wurden (Stand: Donnerstag, 10.39 Uhr) bisher 86,4 Prozent der Hamburger mindestens einmal geimpft. 83,8 Prozent verfügen demnach über den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze. Die Quote bei den Auffrischungsimpfungen stieg um einen Zehntelpunkt auf 61,5 Prozent. Zwei Auffrischungsimpfungen haben inzwischen 6,7 Prozent erhalten.

© dpa-infocom, dpa:220519-99-347677/3

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( dpa )