Hamburger Hafen

Luxusyacht „Luna“ in den Werfthafen von Blohm+Voss verlegt

Die 115 Meter lange Luxusyacht "Luna" im Hamburger Hafen.

Die 115 Meter lange Luxusyacht "Luna" im Hamburger Hafen.

Foto: imago/Stephan Wallocha

Das BKA schreibt die „Luna“ dem Oligarchen Farkhad Akhmedov zu. Er steht seit April auf der Sanktionsliste der Europäischen Union.

Hamburg. Die festgesetzte Luxusyacht „Luna“ des russischen Geschäftsmannes Farkhad Akhmedov ist vom Dock 11 von Blohm+Voss in den Werfthafen des Hamburger Schiffbauers verholt worden. „Der Vorgang des Umschiffens war den zuständigen Behörden vorab gemeldet und von diesen geprüft und daraufhin freigegeben worden“, teilte einer Sprecher der Bremer Lürssen-Gruppe, zu der Blohm+Voss gehört, am Montag auf Anfrage mit. „Auch darüber hinaus arbeiten wir eng mit den zuständigen Behörden zusammen und befolgen sämtliche Sanktionsregularien.“

Darüber hinaus will sich die Werft nicht zu den Luxusyachten auf ihrem Gelände äußern. Die „Luna“ war nach Angaben des Sprechers bereits Ende April an ihren jetzigen Liegeplatz gebracht worden.

Luxusyacht "Luna" in Hamburg: Sanktionen gegen Besitzer

Das Bundeskriminalamt (BKA) schreibt die „Luna“ dem 66 Jahre alten Akhmedov zu, der seit 8. April auf einer Liste mit Personen steht, gegen die die EU wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine Sanktionen verhängt hat. Im Trockendock von Blohm+Voss liegt mit der „Dilbar“ eine weitere Luxusjacht, die wegen der Sanktionen festgesetzt wurde. Eignerin dieses Schiffes ist nach BKA-Recherchen Gulbakhor Ismailova, die Schwester des kremltreuen Oligarchen Alisher Usmanov.

( dpa )

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