Halterin will nicht zahlen

Hunde und Katze im Auto eingesperrt: Fall wieder vor Gericht

Prozess Hamburg: Eine Frau soll in St. Georg unter anderem mehrere Hunde in ihrem Wagen zurückgelassen haben (Symbolbild).

Prozess Hamburg: Eine Frau soll in St. Georg unter anderem mehrere Hunde in ihrem Wagen zurückgelassen haben (Symbolbild).

Foto: picture alliance / Wolfram Steinberg | Wolfram Steinberg

Die Tiere hatten nicht genug zu trinken und litten unter der Wärme im Wagen. Doch eine Strafe will die Halterin nicht bezahlen.

Hamburg. Die Hunde hechelten heftig, die Katze versuchte, ihren Kopf durch den schmalen Fensterspalt zu stecken: In St. Georg soll eine 49 Jahre alte Frau die Tiere in ihr warmes Auto gesperrt haben – ohne ausreichende Trinkmöglichkeiten. Nun landet der Fall in Hamburg am kommenden Montag erneut vor Gericht.

Die 49-Jährige, der im Prozess Vergehen nach dem Tierschutzgesetz vorgeworfen wird, wendet sich gegen einen Strafbefehl über eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen, wie die Staatsanwaltschaft Hamburg mitteilte.

Demnach soll sie vor gut einem Jahr, am 7. Juni 2021, vier Hunde und eine Katze in ihrem am Steindamm geparkten Wagen zurückgelassen haben.

Prozess Hamburg: Frau lässt Haustiere im warmen Auto zurück

Die Außentemperatur betrug damals 21 Grad. Ein Seitenfenster sei jedoch nur einen kleinen Spalt geöffnet gewesen. "Ohne ausreichende Trinkmöglichkeit gerieten die Tiere daraufhin bald in Gefahr", sagte Oberstaatsanwältin Liddy Oechtering.

Gegen kurz nach 14 Uhr wurden Polizeibeamte auf das Auto und die leidenden Tiere in dem überhitzten Auto aufmerksam und kümmerten sich.

( coe )

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