Betrugsvorwürfe

Viva con Agua distanziert sich von Fynn Kliemann

Nach Recherchen von Jan Böhmermanns "Magazin Royale" gerät der Influencer und Unternehmer Fynn Kliemann unter Druck (Archivbild).

Nach Recherchen von Jan Böhmermanns "Magazin Royale" gerät der Influencer und Unternehmer Fynn Kliemann unter Druck (Archivbild).

Foto: imago images/André Lenthe

Durch die "ZDF Magazin Royale"-Recherche gerät der Influencer und Unternehmer unter Druck. Hamburger NGO stoppt Zusammenarbeit.

Hamburg. Recherchen des "ZDF Magazin Royale" von Jan Böhmermann setzen den Influencer und Unternehmer Fynn Kliemann immer stärker unter Druck. Den Verdacht, er habe Corona-Masken aus Bangladesh und Vietnam als "fair und in Europa hergestellt" vermarktet, konnte er bislang nicht ausräumen. In einer ersten Reaktion räumte er lediglich "unangemessene Kommunikation" ein. Den Vorwurf des Betrugs wies Kliemann erneut zurück.

Böhmermann-Recherchen: Viva con Agua distanziert sich von Fynn Kliemann

Die Hamburger Organisation Viva con Agua, die mit Spenden und durch den Verkauf von eigenen Produkten (Viva con Agua Mineralwasser, Goldeimer Toilettenpapier) Wasser- und Hygieneprojekte in Ländern der Dritten Welt unterstützt, zeigte sich nun "bestürzt und getroffen" von der Berichterstattung: "Die geschilderten Vorgänge stehen in krassem Gegensatz zu unseren Werten und unserer Vorstellung von gemeinwohlorientiertem Unternehmertum", so Viva con Agua.

Deswegen beende man "alle Geschäftsbeziehungen zwischen Viva con Agua und Fynn Kliemann, inklusive aller angegliederten Unternehmen", heißt es abschließend in der Mitteilung.

( josi )

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