Hamburg. Ausweise lagen offen herum, der Kühlschrank hatte keinen Strom: Staatsanwalt ermittelt im Skandal um das Impfzentrum an Gleis 5.

Der Impfstoff war mutmaßlich nicht richtig gekühlt, Spritzen lagen im Mülleimer, die Hygiene vor Ort – ein Trauerspiel. Der Skandal um das Impfzentrum im Hamburger Hauptbahnhof ist mit der behördlichen Schließung nach einer Woche Betrieb Anfang Dezember des vergangenen Jahres noch nicht vorbei. Auch nach einer ausführlichen Antwort des Senates auf eine Anfrage des Linken-Gesundheitsexperten Deniz Celik zu der geschlossenen Einrichtung, in der zwischen knapp 500 oder sogar deutlich mehr als 1000 Menschen gegen das Coronavirus vermeintlich immunisiert wurden, bleiben Fragen offen.