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Günther: Merz-Wahl ist "starkes Zeichen der Geschlossenheit"

dpa
Friedrich Merz, künftiger CDU-Bundesvorsitzender, spricht.

Friedrich Merz, künftiger CDU-Bundesvorsitzender, spricht.

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Für Ministerpräsident Daniel Günther sind die fast 95 Prozent der Stimmen für Friedrich Merz bei der Wahl zum CDU-Bundesvorsitzenden ein gutes Zeichen. Und er freut sich über den Erfolg von zwei Frauen aus dem Land. Eine schnitt allerdings vergleichsweise schlecht ab.

Kiel. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sieht in der Wahl von Friedrich Merz zum CDU-Bundesvorsitzenden "ein starkes Zeichen der Geschlossenheit". Damit könne die Union nun gemeinsam in das Wahljahr 2022 starten, sagte der CDU-Landesvorsitzende am Samstag laut Mitteilung in Kiel. Ganz besonders freue er sich über die Wahl von Karin Prien zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden und über die Wahl von Birte Glißmann zur Beisitzerin. "Karin Prien wird im Präsidium eine wichtige Stimme für unseren Kurs als Volkspartei der Mitte sein." Mit den beiden Frauen werde der Einfluss der CDU Schleswig-Holstein im Bundesvorstand gestärkt. "Dieser Bundesparteitag gibt Rückenwind für unsere Landtagswahl im Mai", so Günther weiter.

Der Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz war am Samstag von der CDU zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt worden. Bei einem digitalen Bundesparteitag stimmten am Samstag 915 von 983 Delegierten für den 66-Jährigen, 16 enthielten sich. Die CDU errechnete daraus eine Zustimmung von 94,62 Prozent.

Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien erhielt bei der Wahl zu einer von fünf Vize-Vorsitzenden 675 Stimmen und erreichte damit das schlechteste Ergebnis der zur Wahl stehenden Stellvertreter. Die Entscheidungen müssen noch formal per Briefwahl bestätigt werden. Deren Ergebnis soll am 31. Januar verkündet werden.

© dpa-infocom, dpa:220122-99-810432/2

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