Polizei Hamburg

Sprengstoff? Bombenverdacht an der Hamburger Kunsthalle

An der Kunsthalle in Hamburg war am Freitagabend Sprengstoffalarm ausgelöst worden.

An der Kunsthalle in Hamburg war am Freitagabend Sprengstoffalarm ausgelöst worden.

Foto: Michael Arning

Wegen eines verdächtigen Gegenstands vor dem Gebäude wurde Sprengstoffalarm ausgerufen. Auch Spürhunde waren im Einsatz.

Hamburg. Aufregung in Hamburg nach einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen: An der Kunsthalle ist am Freitagabend nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstands Sprengstoffalarm ausgerufen worden. Das sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Spürhunde und Sprengstoffexperten mussten am Abend anrücken – und konnten schließlich Entwarnung geben.

„Das war nichts“, sagte eine Polizeisprecherin. Bei dem Gegenstand handele es sich lediglich um ein technisches Gerät. Nach jetzigem Sachstand sei nicht mehr davon auszugehen, dass es sich um eine Bombe oder eine Attrappe handele, teilte die Polizei mit. Zuvor hatten Polizeihunde angezeigt, dass Sprengstoff an dem Gerät sein könnte. Ein Entschärfer hatte den Gegenstand dann geröngt und anschließend vorsichtig zerlegt.

Bombenalarm an der Kunsthalle: Straßen gesperrt

Nach dem Fund hatte die Polizei den Bereich um die Kunsthalle abgesperrt, betroffen waren unter anderem der Glockengießerwall und die Ernst-Merck-Straße. Nachts gegen 1 Uhr wurden die Straßen wieder freigegeben. Die Demonstration mit rund 300 Menschen war davor weitestgehend friedlich verlaufen, wie es weiter hieß.

( dpa/arg )

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