Ausflüge Hamburg

Eislaufen und Alpaka-Wanderung: Tipps für Unternehmungen

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Ausflugstipp für Hamburg: Auf der Eisbahn in Planten un Blomen herrscht immer Winter. Die passenden Schlittschuhe kann man dort auch ausleihen.

Ausflugstipp für Hamburg: Auf der Eisbahn in Planten un Blomen herrscht immer Winter. Die passenden Schlittschuhe kann man dort auch ausleihen.

Foto: Roland Magunia/Hamburger Abendblatt

Noch keine Idee, was Sie in den nächsten Tagen in Hamburg unternehmen sollen? Wir hätten ein paar Vorschläge.

Hamburg. Das neue Jahr hat begonnen, und die Pandemie erreicht täglich Höchststände. Dennoch lohnt es sich, mal vor die Tür zu gehen, damit einem rund um Homeoffice und Co. nicht die Decke auf den Kopf fällt. Hier ein paar Ideen für Ausflüge und Unternehmungen in Hamburg:

Ausflugstipp für Hamburg: Eisbahn in den Wallanlagen

In der „EisArena Hamburg“ ist immer Winter. Auf der Eisfläche, die mit 4300 Quadratmetern zu den größten Europas gehört, können sich Anfänger und Fortgeschrittene am Schlittschuhlaufen probieren und erfreuen. Wer danach eine Pause braucht, wird im Bistro mit warmen Mahlzeiten und Getränken versorgt.

Schlittschuhe können vor Ort gegen eine Gebühr verliehen werden. Die Eisbahn wird regelmäßig aufbereitet, sodass auch bei hohem Andrang für eine saubere und glatte Fläche gesorgt ist. Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder unter 16 Jahren. Außerdem gilt die 2G-Regelung und Maskenpflicht auf der Eisfläche sowie die 2G+-Regelung im Gastrobereich.

Ausflüge Hamburg: Denkmalschutz-Ausstellung

In der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen wird am Sonntag, 16. Januar, um 11 Uhr die multimediale Wanderausstellung „Liebe oder Last?! – Baustelle Denkmal“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eröffnet. Bis zum 27. Februar lade die Ausstellung ein, sich auf spielerische Weise mit dem Denkmalschutz zu beschäftigen, kündigte Stiftungsvorstand Steffen Skudelny an. Sie beantworte gängige Fragen, stelle irrtümliche Annahmen richtig und kläre über herrschende Vorurteile auf. Präsentiert wird die Ausstellung mithilfe von sechs Baugerüsten auf rund 200 Quadratmetern Fläche.

Der Zugang erfolgt entweder durch den Eingang „Liebe“ oder „Last“. Zu Beginn werden die Besucherinnen und Besucher mit den allgegenwärtigen Bedrohungen historischer Baudenkmale konfrontiert. Erläutert wird im weiteren Verlauf, was ein Denkmal zum Denkmal macht und in welcher Weise Denkmäler die Städte und deren Wiedererkennungswert prägen. Anschließend wird die Ausstellung in der Berliner Staatsbibliothek gezeigt. Die Ausstellung ist unter 2G-plus-Bedingungen zugänglich.

Wandern mit Alpakas

Wer Interesse an einem besonderen Erlebnis hat, kann einen Alpaka-Spaziergang machen – diesmal in Krukow bei Geesthacht, etwa 40 Minuten mit dem Auto entfernt. Dort leiten Sandra und Rüdiger Hümpel die knapp zweistündige Tour mit den besonderen Tieren. Die Teilnehmer spazieren auf Feldwegen und durch den Wald. Dabei ist die Ruhe und Gelassenheit der etwa 60 Kilo schweren Tiere ansteckend und mit etwas Glück begegnen einem auch Waldbewohner wie Rehe oder Hasen. Zwischendurch ist auch Zeit für ein kleines Picknick. Die Tour mit Anton, Norbert, Franz-Ferdinand und Brownie (das sind die Namen der Alpakas) kostet 35 Euro pro Person. Dabei gilt die 3G-Regel.

Ausstellung: Neu am Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof wird umgebaut. Eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe gegenüber vom Hauptbahnhof präsentiert noch bis zum Sonntag, 23. Januar, die preisgekrönten sowie alle anderen eingereichten Entwürfe für die künftige Umgestaltung. Bof Architekten aus Hamburg mit Lutterreimann Landschaftsarchitekten aus Berlin haben mit ihrem Entwurf überzeugt und den 1. Preis erhalten. Warum sich die Jury für diesen Entwurf entschieden hat und welche weiteren Ideen im Rennen waren, zeigt die Abschlussausstellung zum Wettbewerbsverfahren. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Es gelten das 2G-Modell sowie Maskenpflicht.


Auf den Spuren Magellans

Dr. Götze Land & Karte feiert 500 Jahre Jahre Magellan. Der Name Ferdinand Magellans seht heute für eines der größten Abenteuer der Geschichte: die erste Umsegelung der Welt in den Jahren 1519 bis 1521. Magellan selbst hat das Ende dieser Epoche machenden Expedition allerdings nicht erlebt – er starb am 27. April 1521 auf den Philippinen. Das Ziel seiner Mission, die indonesische Inselgruppe der Molukken und die Rückkehr nach Europa, hat er nie erreicht. Die Ausstellung fragt: Wer war Magellan, und was geschah vor 500 Jahren auf jener Expedition, die Magellan zwar nicht überlebt, die ihn aber unsterblich gemacht hat?

Auf der Suche nach Antworten nimmt die Schau Besucherinnen und Besucher mit auf Magellans Spuren einmal um den Globus. Von Portugal geht es nach Afrika, Indien, Spanien, Brasilien, Patagonien, Indonesien und Spanien. Jede dieser Etappen wird durch eine antike Karte zum Leben erweckt. Die Kunstwerke sind mehrere Jahrhunderte alt und stammen aus Magellans Epoche. Begleitet werden sie von erläuternden Texten. Zeittafeln und Begleitobjekte verorten Magellans Expedition im historischen Kontext der Renaissance.

Hamburger Heldensagen

Allen jungen Mittelalterfans, die sich für Burgen interessieren und sich gern Geschichten ausdenken, bietet ein Workshop des Archäologischen Museums Hamburg eine tolle Gelegenheit, ihrem Hobby nachzugehen. Beim Geschichten-Workshop „Hamburger Heldensagen gibt es nicht? Doch!“ können sie mit Federkiel und Tinte ihre eigene Heldengeschichte aufschreiben: In den Burgen vor ungefähr 1000 Jahren erzählten sich die Menschen an dunklen Abenden gern Geschichten.

Besonders beliebt waren spannende Heldensagen von tapferen Rittern, mächtigen Königinnen und gefährlichen Drachen – vom Kampf zwischen Gut und Böse. Damit die Geschichten nicht verloren gehen, können in der Schreibwerkstatt nicht nur die Erzählungen auf Papier gebracht werden. Die Teilnehmer können anschließend sogar ein eigenes Buch für eine echte Hamburger Heldensage binden.

( HA )

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