Hamburgs Promis im Netz

Udo Lindenberg berichtet von seinem „härtesten Entzug“

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Panikrocker Udo Lindenberg redet über seinen härtesten Entzug, Streamingkonzerte und die Corona-Zeit (Archivbild).

Panikrocker Udo Lindenberg redet über seinen härtesten Entzug, Streamingkonzerte und die Corona-Zeit (Archivbild).

Foto: dpa

Private Fotos und pikante Bekenntnisse: Hamburgs Promis lassen in den sozialen Netzwerken oft tief blicken. Unser Blog.

Hamburg. Instagram, Facebook, Youtube und Co: Die Promis in Hamburg geben über die sozialen Netzwerke viele Einblicke in ihr Privatleben. Sie posten regelmäßig Fotos und Videos und lassen auf diese Weise ihre Fangemeinde an ihrem Alltag teilhaben.

Was treiben Sylvie Meis, Olivia Jones oder Tim Mälzer? Wer ist die neue Liebe von Sängerin Jasmin Wagner („Blümchen“)? Und was verrät Komiker Otto Waalkes über seine Weihnachtspläne? Unser Promi-Blog.

Udo Lindenberg berichtet von seinem „härtesten Entzug“

Panikrocker Udo Lindenberg (75) hat die aktuelle coronabedingte Bühnenpause als härtesten Entzug bezeichnet. „Ich habe in den vielen Jahren, in denen ich Musik mache, noch nie so deutlich gespürt, wie überlebenswichtig das Publikum für mich ist“, sagte der Wahl-Hamburger dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ (Sonnabendausgabe).

Eine ähnlich lange Zwangspause habe er allenfalls zu seinen Trinkerzeiten gehabt. Lindenberg hatte seine Tour 2020 abgesagt und war in der Coronazeit nicht aufgetreten. „Kleine Locations machen Stress. Zigtausende Leute hätten auf der Straße gestanden, in der Hoffnung, doch noch irgendwie reinzukommen. Die Schwarzmarktpreise wären explodiert. Das will ich niemandem antun.“

Bei Streamingkonzerten fehle ihm dagegen „die direkte Energie-Connection mit meiner Panikfamilie“ und die Kraft zwischen Bühne und Publikum. „Die leuchtenden Augen, das Theater der Verrückten, der Zauber der magischen Nacht. Nur kalte Kameras, das ist nichts für mich.“ Der Pop- und Rocksänger will Ende Mai wieder auf Tour gehen. „Das muss sein, das wird sein. Wenn noch mal alles abgesagt werden müsste, wird es zuuu dunkel auf der Welt.“

Olivia Jones macht einem Beamten ein unmoralisches Angebot

"Von dir habe ich mich besonders gern verhaften lassen" – mit diesen Worten verabschiedet Hamburgs Dragqueen Olivia Jones bei Instagram einen liebgewonnenen Kollegen der Davidwache in den Ruhestand.

Und für den Fall, dass er sich zu seiner Rente noch ein wenig dazu verdienen will, macht sie ihm auch gleich ein unmoralisches Angebot: "Wir suchen immer Stripper bei 'Olivias wilden Jungs' und diese Polizeinummer ist da total beliebt".

Judith Rakers feiert 46. Geburtstag an der Ostsee

Für Judith Rakers war der "letzte Drink mit 45" ein sprudelndes Getränk mit Himbeeren und Eiswürfeln, das die "Tagesschau"-Sprecherin am 5. Januar eine halbe Stunde vor Mitternacht auf Instagram teilte. Am Donnerstag feiert die Hamburgerin ihren 46. Geburtstag. Wo sie diesen verbringt? Natürlich am Meer, wie sie ihrer Instagram-Community am Vormittag verrät.

"Schöner kann ein Geburtstag nicht sein. Die Sonne scheint auf die Ostsee und ich bin glücklich. Danke für Eure lieben Glückwünsche, die mich auf so vielen Wegen erreichen…", schreibt Rakers unter ein Video, das einen Ostseestrand, das Meer und strahlenden Sonnenschein zeigt. Der Hashtag #Rügenmylove verrät außerdem, welchen Urlaubsort sich die Hamburgerin ausgesucht hat.

Topmodel Toni Garrn sucht Nanny für Tochter

Topmodel Toni Garrn sucht nach eigenen Angaben eine Babysitterin für Töchterchen Luca. "Natürlich fehlt mir mein altes Leben", sagte die 29-Jährige, die im vergangenen Juli erstmals Mutter wurde, dem Magazin "Bunte". "Ich muss eine Nanny finden, weil ich wieder mehr arbeiten möchte." Bislang habe sie sich viel allein um ihre Tochter gekümmert, erklärte die gebürtige Hamburgerin. "Solange du stillst, bist du natürlich erste Wahl. Ich genieße es jedes Mal, für sie da zu sein, wenn sie aufwacht." Das Model ist seit Oktober 2020 mit dem britischen Schauspieler Alex Pettyfer verheiratet. Im März vergangenen Jahres hatte sie die Nachricht von ihrer Schwangerschaft auf Instagram verkündet.

Barbara Wussow ist neue Botschafterin der Seenotretter

Vom „Traumschiff“ zu den Seenotrettern: Die österreichische Schauspielerin Barbara Wussow (60) wird 2022 neue Botschafterin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Sie folgt auf Cartoonist Wolf-Rüdiger Marunde, wie die Seenotretter am Mittwoch in Bremen mitteilten.

„Ich habe allergrößten Respekt vor den Seenotrettern, die sich bei jedem Wetter mutig und selbstlos für andere einsetzen“, sagte Wussow. Sie ist bereits die 23. Prominente, die das Ehrenamt für ein Jahr übernimmt. Den Anfang hatte Liedermacher Reinhard Mey gemacht. Rund 2000 Einsätze fahren 180 festangestellte und rund 800 freiwillige Seenotretter jedes Jahr in Nord- und Ostsee.

Jasmin Wagner will Familie neuen Freund vorstellen

Sängerin Jasmin Wagner, besser bekannt als „Blümchen“, ist nach der Trennung von ihrem Ehemann im vergangenen Jahr frisch vergeben. „Dieses Jahr ist die Liebe wieder in mein Leben getreten. Zu Weihnachten wird meine Familie das erste Mal meinen neuen Freund kennenlernen“, sagte die 41-jährige Hamburgerin dem Magazin „Bunte“. „Er ist Däne, Mitte 30 und Unternehmer in der Modeindustrie“, erzählte sie weiter. Kennengelernt habe sie ihren neuen Freund über eine gemeinsame Freundin, die das erste Date arrangiert habe. „Es war tatsächlich von Anfang an eine ganz besondere Begegnung.“

Sobald die Scheidung von ihrem Noch-Ehemann Frank Sippel vollzogen sei, wolle sie zudem im kommenden Jahr eine Party feiern: „Im Idealfall mit meinem Ex-Mann und meinem neuen Partner.“ Mit dem Unternehmer Sippel war Wagner seit 2015 verheiratet.

Otto Waalkes liebt es zu Weihnachten familiär und gemütlich

Der Starkomiker Otto Waalkes (73, „Catweazle“) liebt es zu Weihnachten familiär und gemütlich. „Ich gehe zu Weihnachten sehr gern zu meiner Familie in Ostfriesland. Da lebt mein Bruder mit seiner Frau und seinen Kindern – und wir feiern in Gedenken an unsere Eltern dieses Fest ganz traditionell“, sagte Waalkes. Der gebürtige Emder, der seit Jahrzehnten in Hamburg zuhause ist, erzählte auch, wie das aussieht: „Da gibt es Kekse, da wird gesungen, um 18 Uhr ist Bescherung und so weiter. Das wird immer beibehalten.“

Sein 1987 geborener Sohn Benjamin sei ebenfalls mit von der Partie. Und auch, was er sich zu Weihnachten wünscht, verriet der vielseitige Künstler. „Von meiner Familie wünsche ich, dass sie immer zu mir steht und weiterhin zu mir halten wird mit Ratschlägen und, wenn's sein muss, mit Kritik“, erklärte Waalkes. Und machte zugleich seinem Bruder ein besonderes Kompliment: „Mein Bruder war stets mein großes Vorbild. Er ist ein paar Jahre älter und erfahrener als ich – mit seiner Schlagfertigkeit und seinem Witz ist er mir immer eine große Orientierungshilfe gewesen.“

Ende März 2022 wird Waalkes beim TV-Streamingdienst Disney+ wieder als Sprecher des tollpatschigen Faultiers Sid in der Animationsfilm-Reihe „Ice Age“ zu erleben sein. Der dann startende sechste Teil der tierischen Urzeit-Turbulenzen trägt den Titel „Die Abenteuer von Buck Wild“.

Moritz Bleibtreu fälschte Unterschrift seiner Mutter

Der Hamburger Schauspieler Moritz Bleibtreu hat als Jugendlicher ab und zu die Unterschrift seiner Mutter gefälscht. „Meine Mutter hat zum Glück eine ganz einfache. Das habe ich ein paar Mal gemacht. Das ist aber auch das Einzige, was ich gefälscht habe“, sagte der 50-Jährige. Das habe er vor allem für Entschuldigungen genutzt, um nicht in die Schule gehen zu müssen. „Oder wenn man was zum Gegenzeichnen geben musste. Wenn man so einen Brief mitbekommen hat, in dem stand, ,Ihr Sohn hat sich ganz furchtbar verhalten. Gezeichnet und gelesen.' Und dann habe ich das auch mal gemacht.“ Auf die Schliche sei ihm seine Mutter dabei nicht gekommen. „Aber ich es habe es ihr irgendwann mal erzählt.“

In der neuen Serie „Faking Hitler“, die beim Streamingdienst RTL+ abrufbar ist, spielt Bleibtreu den Kunstfälscher Konrad Kujau. Der hatte in den frühen 80er Jahren die Tagebücher von Adolf Hitler gefälscht und sie für viel Geld dem Nachrichtenmagazin „Stern“ verkauft. Der Skandal flog schon wenig später auf. An Bleibtreus Seite spielen in der sechsteiligen Serie Lars Eidinger, Daniel Donskoy, Ulrich Tukur und Sinje Irslinger.

In der Serie habe er die Szenen, in denen er als Kujau die Schrift Hitlers fälscht, nicht selbst übernommen. „Natürlich nicht. Da haben sie ein gutes Hand-Double gefunden.“ Er sei bis heute beeindruckt davon, dass sein Kollege Uwe Ochsenknecht in dem Film „Schtonk!“ große Teile des Tagebuchs selbst schrieb. „Das ist beeindruckend. Da muss er lange, lange dran gesessen haben. Das hätte ich wirklich nicht so gut hinbekommen.“

( dpa/lag/cw )

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