Basketball

Towers-Profis trotz Sieg unzufrieden mit eigener Defensive

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Justus Hollatz spielt.

Justus Hollatz spielt.

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Hamburg. Trotz des ersten dreistelligen Sieges von Basketball-Bundesligist Hamburg Towers in dieser Saison hat Justus Hollatz kritische Worte für sein Team gefunden. "Für die Fans war es sicherlich ein tolles Spiel, es gab viele Punkte. Aber wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, unnötige Fouls. Da waren heute einige Aktionen dabei, wo wir eigentlich fokussierter auftreten sollten", sagte Hollatz nach dem 103:92 (64:54) am Sonntag gegen die Löwen Braunschweig. Der Nationalspieler betonte, das Team wolle sich vor allem in der Defensive auszeichnen. "Das müssen wir hinbekommen."

Maik Kotsar, der nach längerer Verletzungspause sein Comeback feierte und 16 Punkte zum Sieg beisteuerte, bewertete die Abwehrarbeit der Mannschaft ähnlich wie Hollatz: "Die 54 Punkte beim Gegner in der ersten Hälfte sind definitiv zu viel. Das dürfen wir nicht zulassen. Denn wir können uns nicht darauf verlassen, dass wir immer einen Weg finden, um noch mehr Punkte zu erzielen."

Am Dienstag bricht die Mannschaft mit dem Bus nach Polen auf. In Breslau bestreiten die Towers am Mittwoch gegen Slask Wroclaw ihre sechste Partie im Eurocup.

© dpa-infocom, dpa:211206-99-273614/2

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( dpa )