Verkehr Hamburg

Aktivisten kleben sich fest – Verkehrsader wieder frei

Aktivisten von Extinction Rebellion haben sich erneut auf einer wichtigen Verkehrsader in Hamburg mit den Händen festgeklebt. Die Polizei muss sie nun vom Asphalt lösen (Archivfoto).

Aktivisten von Extinction Rebellion haben sich erneut auf einer wichtigen Verkehrsader in Hamburg mit den Händen festgeklebt. Die Polizei muss sie nun vom Asphalt lösen (Archivfoto).

Foto: picture alliance/dpa

Mitten in der Rushhour haben die Aktivisten von Extinction Rebellion erneut eine wichtige Straße in Altona lahmgelegt.

Hamburg. Umweltaktivisten von Extinction Rebellion haben am Donnerstagnachmittag erneut eine der großen Verkehrsadern in Hamburg blockiert. Von 16.45 Uhr an demonstrierten sie auf der Stresemannstraße / Ecke Alsenstraße. Mehrere von ihnen klebten sich unweit des Musicaltheaters Neue Flora wie schon bei früheren Aktionen auf der Fahrbahn fest, wie ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale dem Abendblatt sagte.

Die Aktion führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr. So musste die Stresemannstraße zwischen Max-Brauer-Allee und Kieler Straße voll gesperrt werden. Auch in der Alsenstraße ging auf einem Abschnitt bis zum Holstenplatz nichts mehr. Erst gegen 18.30 Uhr konnten die Straßen wieder freigegeben werden.

Verkehr: Extinction Rebellion blockiert Stresemannstraße

„Es tut uns leid, wenn wir den Menschen mit unseren Aktionen Unannehmlichkeiten bereiten", schreiben die Aktivisten in einer Mitteilung. Aber man dürfe den Klimawandel und dessen Folgen nicht ignorieren. "Wir alle sind von den Folgen der Klimakrise betroffen. Wenn die Politik ihrer Aufgabe nicht nachkommt, sollten alle, die das bemerken aufstehen und dafür sorgen, dass gerechte Lösungen auf den Tisch kommen."

( bob )

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