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DWD: Norden mit am wärmsten und so nass wie nirgendwo sonst

dpa
Zwei Frauen schützen sich in der Hafencity mit einem Schirm gegen den Regen.

Zwei Frauen schützen sich in der Hafencity mit einem Schirm gegen den Regen.

Foto: dpa

Im Herbst ist der Norden eine Garantie für warmen Regen und wenig Sonne gewesen. Dem Wetterdienst zufolge war es im Oktober nirgendwo sonst so nass und so bewölkt.

Hamburg. Der Herbst im Norden ist im Vergleich zu den anderen Region besonders warm und besonders nass gewesen. Das geht aus der am Montag veröffentlichten vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Der Auswertung der Wetterstationen zufolge fiel in Schleswig-Holstein so viel Niederschlag wie in keinem anderen Bundesland. Mehr als 200 Liter pro Quadratmeter registrierten die Messstationen. Unmittelbar danach folgt Hamburg mit 180 Liter pro Quadratmeter ein.

Im nördlichsten Bundesland schien zudem im Ländervergleich am wenigsten die Sonne. Die schenkte den Schleswig-Holsteinern und ihren Gästen in diesem Herbst durchschnittlich nur annähernd 280 Sonnenstunden, im äußersten Norden waren es sogar nur 240 Sonnenstunden. Auch in Hamburg registrierte der DWD gerade einmal 280 Stunden Sonnenschein. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg waren es 430 Stunden, in Bayern 410.

Vergleichsweise warm war der Herbst mit jeweils 11,3 Grad Celsius sowohl in Hamburg als auch in Schleswig-Holstein. Der Norden ordnet sich dem DWD zufolge damit bei den wärmsten Bundesländern ein. Der Bundesdurchschnitt lag bei 9,8 Grad Celsius.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-189192/2

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( dpa )