Preisverleihung in Hamburg

Emotion-Award 2021: Promis feiern starke Frauen

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Verlegerin Katarzyna "Kasia" Mol-Wolf und Dorothee Bär bei den Emotion-Awards 2021 in Hamburg. Bei der Preisverleihung waren viele Prominente anwesend.

Verlegerin Katarzyna "Kasia" Mol-Wolf und Dorothee Bär bei den Emotion-Awards 2021 in Hamburg. Bei der Preisverleihung waren viele Prominente anwesend.

Foto: Franziska Krug/Schoeller & von Rehlingen/ Getty Images

Forscherin, Unternehmerin und Bildungsinitiatorin geehrt. Zur Verleihung im Curio-Haus kamen Promis wie Jasmin Wagner oder Sasha.

Hamburg.  Unter den Preisträgerinnen auf der Bühne waren Frauen unter sich. Auf Initiative des in Hamburg ansässigen Frauenmagazins Emotion wählten Leserinnen und eine Jury in vier Publikumskategorien weibliche Persönlichkeiten aus Deutschland, „die Großartiges leisten und andere inspirieren“. Zur Zeremonie kamen 250 Gäste aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ins Curio-Haus an der Rothenbaumchaussee. Durch das Programm dieser Jubiläumsgala, die zum zehnten Mal organisiert wurde, führte die Fernsehmoderatorin Janin Ullmann.

Als „Frau der Stunde“ wurde die Professorin Sandra Ciesek aus Frankfurt gewürdigt. Die Direktorin des Instituts für medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt ist an der Corona-Forschung beteiligt. Gemeinsam mit ihrem Team wies sie bereits im Februar 2020 nach, dass auch symptomfreie Personen Virusüberträger sein können. „Professorin Ciesek hat einen wertvollen Beitrag geleistet, um die Pandemie für Laien verständlicher zu machen“, heißt es in der Begründung der Jury, der auch Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider angehörte.

Emotion-Award 2021 in Hamburg: Prominente Gäste

In der Sparte „Gründerin“ wurde Miriam Haerst aus München ausgezeichnet. Ihr Unternehmen brachte erfolgreich einen neuartigen 3D-Drucker auf den Markt. Dieses Start-up habe „mit einem kleinen Team und weitsichtigen Investoren“ technischen Fortschritt umgesetzt.

Neben der Kategorie „Frau in Digitalisierung“ ging es auch um soziale Werte. Als herausragend und beispielhaft wurde die Bildungsinitiative Ferhat Unvar gepriesen. Diese wirkt als Anlaufstelle für Menschen, die in der Schule oder im Alltag mit Rassismus konfrontiert sind. Ihre Gründerin ist Temiz Unvar. Beim rechtsextremistischen Terroranschlag von Hanau Anfang 2020 verlor sie ihren Sohn Ferhat.

Bei der Preisverleihung im Curio-Haus gab es neben ernsten, lobenden und motivierenden Worten auch Livemusik. Die Künstler Antje Schomaker und Sasha trugen zur guten Stimmung bei. Unter den Gästen waren auch Susann Atwell, Yared Dibaba, Boris Entrup, Jan Josef Liefers, Monika Lierhaus und Jasmin Wagner.

( HA )

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