Belarus

Demo in Hamburgs City für Aufnahme von Geflüchteten

Mehrere hundert Menschen haben am Sonnabend in Hamburg für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Belarus demonstriert.

Mehrere hundert Menschen haben am Sonnabend in Hamburg für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Belarus demonstriert.

Foto: picture alliance/dpa/TASS | Sergei Bobylev

Mehrere hundert Menschen folgten dem Aufruf der Seebrücke. Das ist ihre Forderung an den Hamburger Senat.

Hamburg. Mehrere hundert Menschen haben am Sonnabend in Hamburgs Innenstadt für Solidarität mit Flüchtlingen in Belarus und Polen demonstriert. Bei der Kundgebung, zu der das Bündnis Seebrücke Hamburg aufgerufen hatte, forderten sie die sofortige Aufnahme der schutzsuchenden Menschen in Deutschland. An der belarussisch-polnischen Grenze seien sie Nässe, Kälte und der Corona-Pandemie ausgeliefert.

Demo für Flüchtlinge in Belarus: Hamburg soll mindestens 1000 Menschen einladen

„In Deutschland und Europa gibt es ausreichend Platz und Ressourcen für ihre Aufnahme. Wir wollen endlich eine menschenwürdige Asylpolitik in Deutschland und der Europäischen Union“, sagte Mare Harring von der Seebrücke Hamburg. Christoph Kleine, ebenfalls Seebrücke Hamburg, forderte den Senat und die Bürgerschaft der Stadt Hamburg auf, eine Einladung an mindestens 1.000 Menschen auszusprechen.

Die Seebrücke Hamburg setzt sich für die zivile Seenotrettung, für sichere Fluchtwege und für die dauerhafte Aufnahme von geflüchteten Menschen in Hamburg ein.

( epd )

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