Corona Hamburg

So viele Hamburger Schüler sind derzeit in Quarantäne

Corona Hamburg: Die Inzidenz in Hamburg steigt weiter, viele Schüler und Schülerinnen in der Hansestadt sind in Quarantäne.  (Symbolbild).

Corona Hamburg: Die Inzidenz in Hamburg steigt weiter, viele Schüler und Schülerinnen in der Hansestadt sind in Quarantäne. (Symbolbild).

Foto: picture alliance / Laci Perenyi

Die Inzidenz in Hamburg hat die 250 überschritten. An den Schulen wurden in den letzten zehn Tagen 856 Infektionen gemeldet.

Hamburg. Die Corona-Zahlen in Hamburg steigen weiter an, am Freitag meldete die Gesundheitsbehörde 830 neue Fälle, die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit auf über 250. Zwar zählt Schulsenator Ties Rabe (SPD) Hamburgs Schulen zu den "sichersten Orte in der Pandemie" – viele Eltern sind trotz der Schutzmaßnahmen in Sorge, dass das Kind Corona mit nach Hause bringt.

Corona Hamburg: 1437 Schüler in Quarantäne

An 227 Hamburger Schulen wurden laut Schulbehörde in den vergangenen zehn Tagen insgesamt 856 Infektionen gemeldet, davon betroffen waren 774 Schüler und 82 Schulbeschäftigte. „Es gibt auch weiterhin keine Hinweise auf Infektionen innerhalb der Schulen“, sagte Sprecher Peter Albrecht dem Abendblatt. „Laut Einschätzung der Sozialbehörde sind die allermeisten festgestellten Infektionen im privaten bzw. familiären Umfeld entstanden.“

Aktuell haben die Gesundheitsämter 16 ganze Klassen an zehn Schulen in Quarantäne versetzt. Insgesamt befinden sich derzeit 1437 Schülerinnen und Schüler in häuslicher Isolation. Erst in dieser Woche wurden die Corona-Regeln für Hamburgs Schüler gelockert. So werden Sitznachbarn oder Mitschüler von corona-infizierten Kindern nicht mehr in Quarantäne geschickt, solange sie an den seriellen Testungen teilnehmen.

Unterdessen steigt die Impfquote bei den 12 bis 17 Jahre alten Schülern kontinuierlich an und liegt in Hamburg jetzt bei 52,9 Prozent. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Donnerstag grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahre in Europa gegeben. Offiziell muss die EU-Kommission nun noch zustimmen, das aber gilt als Formsache.

( joa/coe )

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