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Tierskulptur an der Alster: Udo Lindenberg hat "Gänsehaut"

| Lesedauer: 11 Minuten
Panikrocker Udo Lindenberg bekommt "Gänsehaut" beim Anblick der Tierskulptur an der Alster, mit der Tierschützer gegen Tierversuche demonstrieren.

Panikrocker Udo Lindenberg bekommt "Gänsehaut" beim Anblick der Tierskulptur an der Alster, mit der Tierschützer gegen Tierversuche demonstrieren.

Foto: picture alliance

Panikrocker begeistert von Mahnmal gegen Tierversuche. Innensenator Andy Grote beim Club der Optimisten. Genuss-Festival auf Sylt.

Hamburg. Wann gab es seit „Flashdance“ eigentlich zuletzt einen guten Tanzfilm im Kino? Wer sich nicht erinnern kann und waghalsige, rasante Hip-Hop-Einlagen inklusive sinnlicher Liebesgeschichte mit Tiefgang sehen möchte, sollte sich den Film „Fly“ mit Svenja Jung, Jasmin Tabatabai, Nicolette Krebitz und Katja Riemann anschauen. Hauptdarsteller Ben Wichert war bei der Cinemaxx-Vorführung am Dammtor live dabei, Regisseurin Katja von Garnier auf dem Weg dahin leider im Stau stecken geblieben.

Was der Stimmung keinen Abbruch tat, denn zu der besonderen Vorführung waren vor allem kleine und große Teilnehmer der HipHop Academy inklusive des Führungsteams von Intendantin Dörte Inselmann gekommen. Ben Wichert ist nämlich nicht nur Hip-Hop-Tanzweltmeister, sondern auch künstlerischer Leiter der HipHop Academy in Billstedt. Wichtigste Frage aus dem Publikum: „Wie war es, Svenja Jung zu küssen?“ (tes)

Andy Grote Laudator beim Club der Optimisten

Kämpfen, wenn andere schon längst ans Aufgeben denken. Positiv in die Zukunft blicken, wenn es gerade gar nicht so rosig aussieht – das haben die Schwestern Hila und Wana Limar in den vergangenen Jahren immer wieder getan. Für diese Einstellung – und natürlich für ihr Engagement für Kinder in Afghanistan und anderen Krisengebieten der Welt – sind die beiden jetzt vom „Club der Optimisten“ ausgezeichnet worden. „Wir sind als Gesellschaft stark, wenn wir uns vereinen: hinter Zielen, hinter Werten. Wenn wir zusammenfinden in Haltungen, in einem mitmenschlichen Umgang miteinander. Wenn wir einen gemeinsamen Willen und gemeinsame Vorstellungen von der Zukunft formulieren. Und umgekehrt sind wir schwach, wenn wir uns voneinander abgrenzen, wenn wir in Gruppeninteressen und Egoismen zerfallen, in solchen Gruppen denken und wenn wir die Unterschiede und das Trennende nach vorne stellen und uns darüber definieren.

Und ihr Beispiel, das Beispiel von Visions for Children, zeigt uns, dass Vielfalt uns stark macht“, sagte Innensenator Andy Grote in seiner Laudatio zur Preisverleihung des Optimistenpreises 2021. Hila und Wana Limar wurden in Afghanistan geboren und sind als Kinder mit ihrer Familie nach Hamburg geflüchtet. Seit Jahren engagieren sie sich für das Projekt Visions for Children, das sich für bessere Lernbedingungen und mehr Bildungsqualität an Schulen in Krisen- und Kriegsgebieten einsetzt. Auch jetzt, nach dem Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan, wollen sie weitermachen. Mit ihrem Engagement beeindruckten sie viele der Gäste, die zur Preisverleihung gekommen waren, unter ihnen Hannelore Lay, Sandra Quadflieg, Arthur E. Darboven und Lutz Bethge. Der Club der Optimisten verleiht den mit 10.000 Euro dotierten Preis für besonders positive, inspirierende Persönlichkeiten. (sla)

Hotel Tortue mit eigenem Podcast-Studio

Das Tortue hat seit einigen Wochen ein eigenes Podcast-Studio im neu geschaffenen Atelier. Da bietet es sich an, dass das angesagte Boutiquehotel in den Stadthöfen nun auch mit einem eigenen Format an den Start gegangen ist. ­„Apropos...!“ heißt der Podcast, bei dem Freunde des Hauses und Mitarbeiter in knackigen 15-Minuten-Gesprächen zu Wort kommen. „In unserem Hotel ­treffen die spannendsten Menschen ­aufeinander. Diese Geschichten sollen einfach mal erzählt werden“, sagt ­Geschäftsführer Marc Ciunis. Wenn die Gesprächspartner aus dem eigenen Team zu Gast sind, führen Tortue-Trainee Britta Geier und die Auszubildende Elisabeth Mitschke durch den Podcast. Für die prominenten Gäste ist die ehemalige Hamburg-1-Moderatorin Angelika Kopf verantwortlich. Die hatte unter anderen schon Stage-Entertainment-Kommunikationschef Stephan Jaekel zu Gast. Im November wird sich dann Schauspieler Sky du Mont die Ehre geben. (ug)

Klarinettistin Sabine Grofmeier in der Elbphilharmonie

Einmal im großen Saal der Elbphilharmonie aufzutreten ist für viele Künstler ein ganz großer Traum. Die Hamburger Klarinettistin Sabine Grofmeier wird sich diesen Traum am 31. Oktober erfüllen. Dann steht sie als Solistin mit ihrer Klarinette auf der Bühne und wird zusammen mit der Hamburger Camerata Werke von Johannes Brahms spielen. „Das wird der schönste Tag in meinem Leben als Musikerin und Klarinettistin sein“, sagt Sabine Grofmeier. Auch in den Mozartsälen wird die Hamburgerin noch in diesem Jahr auftreten, im Rahmen der „Hamburger Serenadenkonzerte“. Die Klarinettistin gründete die Konzertreihe 2017. Nun ist die Veranstaltung nach der Corona-Zwangspause zurück. Am 24. Oktober und am 12. Dezember tritt Grofmeier dort auf. „Es ist sehr emotional, wieder Konzerte geben zu können. Mein Herz hüpft. Der musikalische Herz- und Seelenaustausch zwischen meinem Publikum und mir fehlte sehr.“ (sla)

Genuss-Festival auf Sylt

Sylt und Genuss – dass passt zusammen. Die Sterneköche Holger Bodendorf vom Landhaus Stricker in Tinnum und
Johannes King
, der sich Ende des Jahres vom Söl‘ring Hof in Rantum verabschiedet und sich seinem Genuss-Shop in Keitum widmet, laden vom 2. bis zum 6. November zum Island Food Festival ein. Sieben Events stehen auf dem Programm. Als Gastköche sind Elmar Simon, Inhaber vom Sternerestaurant Balthasar in Paderborn und Hubert Wallner, der das gleichnamige Gourmet-Restaurant am Wörthersee in Österreich führt, dabei. Und Kultwinzer Jochen Dreissig­acker vom Weingut Dreissigacker aus Rheinhessen wird seine besten Gewächse präsentieren. Weitere Informationen gibt es im Internet unter island-food-festival.de. (ug)

Udo Lindenberg besucht Tierversuchsmahnmal

Sie ist fast zwei Meter groß, steht seit Dienstag an der Alster und verschafft Panikrocker Udo Lindenberg Gänsehaut: die Statue auf einer Picknickwiese an der Schönen Aussicht, die Hund, Affe, Kaninchen und Ratte übereinanderstehend darstellt. „Hamburg hat eine neue Sehenswürdigkeit – ein Mahnmal für Versuchstiere“, schreibt Lindenberg bei Instagram. Die „Hamburger Stadtmusikanten“ erinnerten an die Millionen Opfer von Tierversuchen.

„Ich besuche das neue Denkmal sofort und habe Gänsehaut“, zitiert der Musiker, der unweit des Mahnmals wohnt, den Post einer Bekannten. Es sei unbegreiflich, dass mit fühlenden Lebewesen umgegangen wird, als wären sie Dreck, heißt es weiter. „Nun wird sich zeigen, wie unser weltoffenes Hamburg mit diesem neuen Kunstwerk umgeht. Wird es klammheimlich entsorgt wie die vielen anonymen Opfer der Tierversuche oder bleibt es stehen und setzt damit ein starkes, längst überfälliges Zeichen auf einer Picknickwiese an der Schönen Aussicht.“ (HA)

Neuer alten Küchenchef im Petit Bonheur

Für David Rohlfing ist es „wie nach Hause kommen“. Der 32-Jährige arbeitet wieder als Küchenchef im Restaurant Petit Bonheur in der Neustadt. Bis April 2019 stand er dort schon drei Jahre lang am Herd. „Ich wollte mich dann fortbilden“, sagt Rohlfing. Er verdingte sich als Mietkoch in Bayern und bereitete Speisen bei Events zu, experimentierte mit Molekularküche und machte in Köln seinen Küchenmeister. Aber das „kleine Glück“, so die Übersetzung aus dem Französischen, habe ihm gefehlt. Gerade erarbeitet er eine neue Karte. „Es wird passend zur Jahreszeit Gans, Ente und Wild geben. Und wir werden möglichst alles selbst machen, zum Beispiel Saucen, Jus und Fond sowie unser Eis.“ Patron und Geschäftsführer Ergün Uysal freut sich über seinen neuen alten Kollegen. „Rechtzeitig zum neunten Geburtstag ist David wieder da.“ Seit 8. Oktober 2012 lockt in den hellen Räumen, wo die Haspa früher ein Schulungszentrum betrieb, ein Stück Paris in Hamburg. Und vom ersten Tag an begrüßt Uysal jeden Gast sehr herzlich. „Das hier ist meine Bühne.“ (fis)

Terra X“-Moderator warnt vor Artensterben

Der Klimawandel schreitet voran. Doch eine noch größere Gefahr für die Umwelt sei das Artensterben, so „Terra X“-Moderator Dirk Steffens. „Das Artensterben spielt sich gerade in rasanter Geschwindigkeit ab. Und ohne Biodiversität kann es keinen Menschen auf der Welt geben“, mahnte der beliebte Wissenschaftsjournalist, der auf Einladung von Kristina Tröger, Initiatorin und Präsidentin des Clubs europäischer Unternehmerinnen, zu einem Vortrag ins Hotel Vier Jahreszeiten gekommen war. Der 53-Jährige, der gebürtig aus Stade kommt, untermauerte seine Ausführungen mit vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studien. Unter den Gästen: Alexandra Bagehorn, Geschäftsführerin Alsterhaus, Caroline Freisfeld (Brahmfeld & Gutruf) sowie Hila Limar, Visions for Children. (vas)

Eine besondere Pop-up-Ausstellung gibt es am Großer Burstah 34 zu sehen. Kunsthoch3 heißt das Projekt mit mehr als 150 Werken von 25 Künstlern aus Südafrika und Deutschland. Die Initiatoren Barbara Lenhard und Florian Gast, sind auch Gründer der The Travelling Art Gallery, bei der Künstler aus Südafrika und vom afrikanischen Kontinent unterstützt werden. Nun haben sie unter Kunsthoch3 deutsche und südafrikanische Künstler zusammengeholt. Mit dabei sind Werke von Cornè Theron, Andrew Ntshabele, Adriaan Diedericks, Natasha Barnes, Riaan van Zyl, Corné Eksteen und Jamie Danielle Smith. Aus Deutschland kommen Beiträge von Jens-Christian Wittig, Gabriele Middelmann und Karine Gamerschlag. „Die The Travelling Art Gallery vereint unsere Sympathie und Liebe zum afrikanischen Kontinent, der Kunst und den Menschen. The Travelling Art Gallery startete 2017 mit dem Rückenwind aus zwei Crowdfunding-Kampagnen und gibt aufstrebenden sowie etablierten Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke einem breiteren Publikum international zu präsentieren. Die Begeisterung, die wir über die letzten Jahre seit der Hamburg-Premiere im Sommer 2018 und bei jeder der zehn weiteren Ausstellungen deutschlandweit erfahren haben, ist einfach überwältigend“, so Barbara Lenhard, Sprecherin der Initiative. Die Werke können noch bis zum 31. Oktober am Großen Burstah angesehen werden. (sla)

Neue Marketingchefin im Fontenay

Aus Düsseldorf hat es CarolinBeuster nach Hamburg, genauer gesagt an die Außenalster verschlagen. Die 42-Jährige ist die neue Direktorin für Verkauf und Marketing im The Fontenay. Mit der Luxushotellerie kennt sich die gebürtige Münsteranerin aus. Zuletzt war Beuster sieben Jahre lang Verkaufsdirektorin im Capella Breidenbacher Hof. Zu ihren weiteren Stationen zählten das Ritz-Carlton und das Marriott in Berlin. Für ihren neuen Job hat sich die begeisterte Rennradfahrerin einiges vorgenommen. „Ich freue mich sehr auf die Möglichkeit, das Profil des Hauses nach dem Lockdown und im fünften Jahr nach der Eröffnung weiter zu schärfen. Besonders faszinieren mich am The Fontenay die außergewöhnliche Architektur und das harmonische Design, die Lage an der Außenalster sowie die Positionierung als City-Resort.“ Der geschäftsführende Direktor Thies Sponholz ist sicher: „Durch ihre Kenntnisse aus deutschen Luxushotels und der Betreuung von internationalen Kundenmärkten wird Frau Beuster mit ihrem Team unsere Position im Markt stärken.“ (ug)

( sla/vas/tes/fis/ug/HA )

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