Glückliches Ende

Karl und Kathi – das neue Traumpaar im Wildpark Klövensteen

Hirsch Karl und Reh Kathi haben Freundschaft geschlossen.

Hirsch Karl und Reh Kathi haben Freundschaft geschlossen.

Foto: Michel Delling/Bezirksamt Altona

Noch vor ein paar Monaten wäre Hirschkalb Karl fast ertrunken. Heute springt er putzmunter durchs Wildgehege – mit neuer Freundin.

Hamburg.  Es ist das gute Ende einer dramatischen Geschichte. Der kleine Damhirsch Karl und das Reh Kathi sind das neue unzertrennliche Doppelpack im Wildpark Klövensteen. Zwar gehören sie unterschiedlichen Arten an, doch verbindet sie eine tierische Freundschaft und eine ähnliche Geschichte: Beide mussten mit der Hand aufgezogen werden. Während Kathis Aufzucht schon einige Jahre zurückliegt, dauert sie beim gut drei Monate jungen Karl noch an.

Rückblick: Als der damals noch namenlose Karl Mitte Juli erst wenige Tage alt war, drohte er durch ein Unglück im Morast des Hirschparks Nienstedten zu ertrinken. Wie berichtet, rettete die freiwillige Feuerwehr den stark unterkühlten Hirschjungen und übergab ihn dem Team vom Wildgehege.

Hirsch Karl und Reh Kathi: Das neue Traumpaar im Wildpark Klövensteen

Inzwischen kann sich Karl nicht nur an seinem Namen, sondern auch an einem stattlichen Gewicht von knapp 17 Kilo und bester Gesundheit erfreuen. Dank dieses Erfolgs durfte er nun mit seiner neuen Freundin, dem Reh Kathi, zusammenziehen. Die beiden wohnen in einem dicht bewachsenen Waldstück mitten im Wildgehege, mögen sich sehr und verbringen den größten Teil des Tages zusammen.

Karl lernt dank Kathi viele wichtige Verhaltensweisen, die ihm seine zweibeinige Ziehfamilie nur schwer beibringen könnte. Trotzdem freut er sich auch immer noch über den Besuch seiner Bezugspersonen. Die Tierpflegerinnen und -pfleger reichen ihm weiterhin noch dreimal täglich die Flasche, da Damhirschkälber auch in der Natur noch bis zum sechsten Lebensmonat von ihren Müttern gesäugt werden. Damit vor Ort auch alles so idyllisch bleibt, bitten die Beschäftigten alle Besucher, die Tiere nicht zu füttern.

( schmoo )

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