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Corona-Test nach Herbstferien: Welche Schwierigkeiten drohen

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Eine Grundschülerin macht einen Corona-Selbsttest. Nicht geimpfte Kinder und Jugendliche können sich am ersten Schultag nach den Ferien in der Schule testen lassen.

Eine Grundschülerin macht einen Corona-Selbsttest. Nicht geimpfte Kinder und Jugendliche können sich am ersten Schultag nach den Ferien in der Schule testen lassen.

Foto: Matthias Balk / dpa

Besondere Regelungen für Schüler bei Rückkehr aus dem Urlaub: Nicht geimpfte Kinder und Jugendliche müssen negativen Test vorlegen.

Hamburg.  Wer jetzt schon auf gepackten Koffern für den Urlaub in den Herbstferien sitzt, sollte daran denken, dass bei der Rückkehr aus dem Ausland besondere Regelungen gelten. Grundsätzlich müssen Reisende von einem Alter von zwölf Jahren an einen Impfnachweis vorlegen. Wenn kein vollständiger Impfschutz nachgewiesen werden kann, muss ein Corona-Test gemacht und ein negativer Testnachweis bei Einreise vorgewiesen werden.

Schülerinnen und Schüler, die aus dem Ausland zurückkehren, dürfen am 18. Oktober, dem ersten Schultag nach den Ferien, das Schulgelände nur mit einem Impfnachweis oder einem negativen Corona-Testnachweis betreten. Das gilt auch für die Jungen und Mädchen unter zwölf Jahren. Weil vom Wochenende unmittelbar zuvor an keine Tests mehr kostenlos angeboten werden und die Zahl der Testzentren deutlich reduziert ist, könnte es für Familien schwierig werden, nach der Rückkehr Corona-Tests machen zu lassen.

Corona: Hamburger Schüler können sich in der Schule testen lassen

Die Schulen haben sich auf diese Situation eingestellt. Schülerinnen und Schüler können sich in einem abgetrennten Bereich der Schule am Montag, 18. Oktober, zu Unterrichtsbeginn oder dem Beginn der Frühbetreuung testen lassen. Um den Schutz vor Infektionen zu erhöhen, werden zudem in den ersten beiden Wochen nach den Ferien jeweils drei statt zwei Schnelltests durchgeführt.

Einen Sonderfall stellt die Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet dar. Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten hat, muss die Digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Grundsätzlich gilt dann eine zehntägige Quarantäne, die nur für diejenigen entfällt, die eine vollständige Impfung oder Genesung nachweisen. Die Quarantäne kann frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Corona-Test beendet werden. Als Hochrisikogebiete gelten aktuell unter anderem Großbritannien, Russland, die USA, Albanien, Montenegro und der Iran.

Hamburg: Regeln für Rückkehr aus Hochrisikogebieten

Für die Einreise aus Virusvariantengebieten gelten im Prinzip dieselben Regeln wie für Hochrisikogebiete. Allerdings dauert die Quarantäne 14 Tage, und sie muss von allen Reisenden eingehalten werden, auch von Geimpften und Genesenen. Eine Verkürzung der Quarantäne durch einen negativen Test ist nicht möglich.

Derzeit gibt es keine Staaten, die als Virusvariantengebiete ausgewiesen sind. Das kann sich von Tag zu Tag ändern. Über den aktuellen Stand bei Hochrisiko- und Virusvariantengebieten informiert die Website des Robert-Koch-Instituts. Für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die aus dem Ausland zurückkehren, gelten in bestimmten Branchen wie zum Beispiel den Pflegeberufen ähnliche Betretungsverbote wie an Schulen. Beschäftigte sollten sich vor Reiseantritt über die Regelungen informieren.

( pum )

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