UKE

Klinik legt Grundstein für zwei neue Forschungsgebäude

So soll der Campus nach der Fertigstellung 2023 aussehen

So soll der Campus nach der Fertigstellung 2023 aussehen

Foto: Architect: HDR Germany | Image: Hansinok Studio

Zwei Forschungsgebäude für 91 Millionen Euro. Fegebank: "Ort, an dem die Zukunft der Medizin mitbestimmt wird.“

Hamburg.  Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) wurde am Freitag der Grundstein für zwei neue Forschungszentren unter einem Dach gelegt: den „Campus Forschung II“ und das Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI).

Am Campus Forschung II gehe es darum, die Entstehung und die Entwicklung von Entzündungs- und Infektionsprozessen besser zu verstehen, so die Wissenschaftsbehörde. Ziel sei es, neue Optionen für die Diagnostik und Therapie von entzündlichen und infektiösen Krankheitsbildern zu entwickeln. Am HCTI würden Forscher und Forscherinnen dagegen „konkrete wissenschaftliche Fragestellungen, die sich aus dem klinischen Alltag ergeben“, bearbeiten. „Die Ergebnisse aus ihrer immunologischen Grundlagenforschung werden wiederum auf die Anwendung in Prävention, Diagnostik und Therapie von entzündlichen Erkrankungen überprüft und fließen zurück in die Gesundheitsversorgung“, hieß es.

UKE bekommt zwei neue Forschungszentren unter einem Dach

In dem sechsstöckigen Gebäude mit rund 18.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sollen 480 Labor- und Büroarbeitsplätze für 20 Arbeitsgruppen im Campus Forschung II sowie etwa 200 Plätze für 13 wissenschaftliche Gruppen im HCTI entstehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 vorgesehen.

Besonderheit: Weil die geplante U-Bahn-Linie 5 genau unter dem Gebäude durchfahren wird, müssen die hochempfindlichen Forschungsgeräte teilweise auf Federn gelagert und auf 25 Tonnen schwere Betonklötze gestellt werden, um eine erschütterungsfreie Forschung sicherzustellen. Die Baukosten werden mit etwa 91 Millionen Euro veranschlagt, von denen der Bund rund 22,7 Millionen Euro beim HCTI übernimmt.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sagte: „Dies ist ein Ort, an dem die Zukunft der Medizin mitbestimmt wird.“

( dey )

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