Gesundheit

Hamburgiade – ein Multi-Sportfestival für alle

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Im Hamburgiade-Programm: Bowling verbindet Spaß und Spiel.

Im Hamburgiade-Programm: Bowling verbindet Spaß und Spiel.

Foto: ilbusca / Getty Images/iStockphoto

Vom 9. bis 19. September gibt es viele besondere Mitmachangebote in 27 Disziplinen. Anmeldungen sind noch möglich.

Hamburg. Seit Bernd Meyer (73) Präsident des Hamburger Betriebssportverbandes (BSV/rund 50.000 Mitglieder) ist, und das ist er nun seit neun Jahren, versucht er, Unternehmen und ihre Mitarbeiter in Bewegung zu bringen; nicht nur im klassischen Wettkampfsport, inzwischen stehen Gesundheitssport und Prävention noch stärker auf der Agenda des BSV. Dass jetzt die DAK-Gesundheit die sechste Hamburgiade präsentiert, ist dann fast schon eine logische Konsequenz der Neuausrichtung – und ganz im Sinne der ActiveCity, die auch zu den Unterstützern zählt.

Ein Festival für jede Frau, für jeden Mann, natürlich inklusiv, egal ob Mitglied eines Clubs, einer Betriebssportgemeinschaft oder vereinslos, soll Hamburgs größtes Multisportfest sein, das vom 9. bis 19. September Mitmachmöglichkeiten in 27 Sportarten anbietet. Geimpft, genesen oder getestet, 3G, sind die Voraussetzungen. Die Teilnahmegebühren liegen meist im einstelligen oder niedrigen zweistelligen Euro-Bereich, es kann in Einzelfällen (Golf, Drachenboot) auch mal erheblich teurer werden. Die Antrittsgelder sollen einen Teil der Organisationskosten decken.

Hamburgiade: Ein Sport-Festival für alle

Anmeldungen über www.hamburgiade.info werden in den kommenden zehn Tagen bis zu 24 Stunden vor dem jeweiligen Wettkampfbeginn akzeptiert. Was die erhofften 1000 bis 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Hallen, Parks, auf Straßen und Laufbahnen erwartet, verteilt über das Stadtgebiet, wird ebenfalls auf der Homepage ausführlich beschrieben.

Zum Auftakt der Hamburgiade besteht an diesem Donnerstag von 17.30 Uhr an auf der Jahnkampfbahn im Stadtpark, Linnéring 3, die Chance, das deutsche Sportabzeichen zu erwerben. Die Sportvereinigung Polizei Hamburg nimmt die Leistungsprüfungen ab. Kosten: zehn Euro. Um 21 Uhr folgt der traditionelle Nachtlauf unter Flutlicht, Teilnahmegebühr hier: fünf Euro.

Floorball inklusiv (10 Euro), Stand-up-Paddling (20 Euro), Badminton/Crossminton (10 Euro), alles im BSV-Zentrum an der Wendenstraße 120 in Borgfelde, Indoor-Triathlon bei Fitness First in Altona (45 Euro), Drachenboot beim RV Bille (180 Euro) oder Segeln auf der Außenalster (15 Euro) sind Angebote der nächsten Tage. Crossboccia, Teppichcurling oder Wikingerschach können gebührenfrei ausprobiert werden.

Ein Experimentierfeld für ungewöhnliche Bewegungsformen

Ohnehin ist die Hamburgiade ein Experimentierfeld für ungewöhnliche, weniger bekannte Sportarten oder Bewegungsformen. Zum Abschluss am 19. September steht im Wilhelmsburger Inselpark ein Fünfkampf im Basketball, Bouldern, Schwimmen, Sprinten und Stand-up-Paddling an. Dauer: fünf Stunden. Kosten: 30 Euro/Kinder 15.

Mit der Hamburgiade will der Betriebssportverband mit überwiegend niedrigschwelligen Angeboten die Motivation für regelmäßige Bewegung in Unternehmen und ganz allgemein in der Bevölkerung steigern. Das ist auch das Anliegen des Hauptsponsors DAK-Gesundheit. Die Ursache vieler chronischer Erkrankungen ist bekanntermaßen Bewegungsmangel, die Krankenkasse will daher im Sinne des Präventionsgesetzes von 2015 die Beratung von Unternehmen bei Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung intensivieren.

„Der Betriebssportverband pflegt dank seiner Vernetzung gute Kontakte zu den Entscheidern in den Firmen und den für Gesundheit und Personal zuständigen Abteilungen“, sagt DAK-Gesundheitsökonom Oliver Stief. Körperlich aktive Beschäftigte lägen im Interesse der DAK, des BSV – und vor allem der Unternehmen. Die Hamburgiade liefere ein ideales Umfeld. „In Zeiten des Homeoffice sind die Unternehmen zudem gefordert, sich neue Konzepte zur Bindung ihres Personals zu überlegen“, sagt Stief. Und eines sei klar: „Sport verbindet!“

( rg )

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