Corona

Schulen in Hamburg führen Listen geimpfter Kinder

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Kinder und Jugendliche in Hamburg gehen wieder zur Schule. Nach den Sommerferien wird es viele Corona-Tests geben.

Kinder und Jugendliche in Hamburg gehen wieder zur Schule. Nach den Sommerferien wird es viele Corona-Tests geben.

Foto: picture alliance/dpa | Christian Charisius

Kinder und Jugendliche in Hamburg gehen wieder zur Schule. Nach den Sommerferien meldet die Behörde schon die ersten Infizierten.

Hamburg. Am Donnerstag hat für Hamburgs Schülerinnen und Schüler wieder der Unterricht begonnen – damit wächst die Sorge vor einer Übertragung des Coronavirus. Bisher haben 20 Schulen insgesamt 28 infizierte Schülerinnen und Schüler gemeldet, teilte der Sprecher der Schulbehörde, Peter Albrecht, auf Anfrage mit.

Keiner der Infizierten habe aber die Schule betreten; die Erkrankungen seien von den Familien gemeldet worden. Entsprechend sei an Hamburgs Schulen keine Quarantäne verhängt worden. Ergebnisse der Schnelltests, denen sich die Kinder und Jugendlichen unterziehen müssen, lägen noch nicht vor, da sie wochenweise erhoben würden, so Albrecht.

Drohen Corona-Fälle an Schulen in Hamburg?

In Norderstedt hatten gleich nach dem Schulstart zwei Klassen des Lise-Meitner-Gymnasiums in Quarantäne gehen müssen, weil ein Kind das Virus vermutlich aus dem Urlaub mitgebracht hatte.

In den Hamburger Kitas wurden in den vergangenen zwei Wochen 15 Kinder und zwölf Erzieherinnen oder Erzieher gemeldet, die sich mit Corona infiziert hatten. Betroffen waren 14 Kitas, wie die Sozialbehörde auf Anfrage mitteilte. Kinder einer Kita der AWO in Farmsen-Berne, die die Einrichtung am Montag oder Dienstag besucht hatten, müssen nach Abendblatt-Informationen zu Hause bleiben, nachdem dort eine Person positiv getestet worden war.

Schulen in Hamburg führen Listen geimpfter Schüler

Angesichts von 257.000 Schülerinnen und Schülern und 62.000 Kita-Kindern werten die Behörden die Zahl der Infizierten aber noch als gering. Interessant ist, dass die Schulen in Hamburg offenbar Listen mit geimpften Schülern führen, welche dann von der Testpflicht befreit sein können. Grundsätzlich müssen alle Schülerinnen und Schüler zweimal in der Woche mit einem Antigen-Schnelltest nachweisen, dass sie keine Coronaviren übertragen.

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Die Tests sind kostenlos und werden in der Regel unter Anleitung der Lehrkräfte in der Schule durchgeführt. Von der Schulbehörde heißt es: „Geimpfte und Genesene sind getesteten Personen gleichgestellt. Die Klassenlehrkräfte führen entsprechende Listen.“

( inga )

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